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EK Water Blocks EK-Supreme HF Acetal universal

 

Man kennt den letzten Mohikaner. Das letzte Abendmahl ist das vermutlich bekannteste Essen, selbst 2000 Jahre nachdem es stattfand. Den letzten König gab es sogar mehrere Male. Was hat das alles mit Wasserkühlern zu tun? Wir möchten euch mit EK einen der letzten Gentlemen der Branche vorstellen. Auf leisen Sohlen schlich sich der EK-Supreme HF Acetal zu unserem Abendmahl und war somit einer der wenigen, der keinen lautstarken Anspruch auf den Thron erhebt. Ganz im Gegensatz zum allgemeinen Tenor, geht der Slowenische Hersteller sehr bedacht mit Superlativen und großen Versprechen um. Das ist angenehm und weckt Neugierde. Wer kann es sich schon leisten, nicht konform zu gehen und die Werbetrommeln zu streicheln statt zu schlagen? Edvard König hat das Royale schon in seinem Namen. Wir werden herausfinden, ob sich das blaue Blut auch auf seine Kühler-Kinder vererbt.

 


Lieferumfang & technische Daten

 

Der EK Supreme HF Acetal erreicht den Käufer in einer auffälligen Schachtel, die dem neuen Erscheinungsbild des Herstellers entspricht. Hierbei handelt es sich um einen orangefarbenen Karton umhüllt von einer schwarzen Schale mit geometrischem Muster. Die Produktbezeichnung ist in schwarzer Schrift auf orangem Hintergrund hervorgehoben und verleiht der Verpackung ein edles Aussehen. Wollen wir hoffen, dass die Erwartungen an den Kühler durch das neue und schicke Design des Herstellers nicht zu hoch angesetzt sind.
Beim Öffnen der Schachtel erblickt man zunächst das umfangreiche Zubehör, welches dem EK Supreme HF Acetal beiliegt. Neben Schrauben, Federn, Metall- und Kunststoffscheiben erhält der Käufer sowohl eine Backplate als auch eine universelle Halterung für aktuelle Sockel von AMD und Intel. Nun stößt man auf die MX2-Wärmeleitpaste von Arctic Cooling und erblickt eine zwar in Schwarz-Weiß, aber dennoch äußerst übersichtlich gedruckte Montageanleitung. Schlussendlich kann der durch Schaumstoff geschützte Kühlblock aus seiner Verpackung befreit werden.
Das eigentliche Gimmick sind jedoch fünf beiliegende Jet-Plates, mit denen die Strömung und der Durchfluss im Inneren des Kühlers individuell verändert werden kann. Vier dieser Metallscheiben besitzen bereits unterschiedlich viele Öffnungen, eine Platte kann von erfahrenen Käufern selbst angepasst werden. Inwiefern die Bezeichnung "High-Flow" im Namen des Probanden zutrifft, wird sich auf den folgenden Seiten herausstellen.
Leider verzichtet EKWB auf die Beigabe eines Inbusschlüssels, um den Kühler öffnen zu können. Dieser wäre vor allem wegen der verschiedenen Jet-Plates wünschenswert gewesen.

Werfen wir einen kurzen Blick auf die technischen Daten. Der EK Supreme HF ist mit allen gängigen Sockeln kompatibel und verfügt über G1/4"-Gewinde. Die Bodenplatte ist wie bei seinen Vorgängern aus Elektrolytkupfer gefertigt und mit einer geringen Abweichung von +/- 0,0007 mm plan geschliffen sowie poliert. Auch beim Deckel greift der Hersteller auf bewährte Materialen wie Acetal zurück, die Halterungen sind aus rostfreiem Stahl gefertigt.

Reichen diese Eigenschaften aus, um dem Heatkiller auch nur annähernd das Wasser reichen zu können? Was bewirken die einzelnen Jet-Plates in Sachen Durchfluss und Kühlleistung? Bevor diese Aspekte untersucht werden, schauen wir uns den EK Supreme HF Acetal erst einmal genauer an.