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Leistungsaufnahme

Wir bedienen uns eines recht simplen, aber tauglichen Verfahrens für das Ermitteln der Leistungsaufnahme. Alle 3.5"-Festplatten werden in der Regel sowohl über die 12V- als auch die 5V-Schiene mit Strom versorgt. 2.5"-Festplatten ausschließlich mit 5V und zukünftig mit 3.3V. So auch die hier verwendeten 2.5"-SSDs sowie HDDs: Sie werden mit 5V betrieben. Wir messen sowohl die Spannung der Leitungen im Ruhezustand, während des Schreibens und erneut während eines Lesevorgangs (Random Read/Write). Danach werden die Ampere auf den Leitungen wieder für den Schreib- und Lesevorgang sowie für den Ruhezustand ermittelt und die entsprechenden Leistungen berechnet, zusammengefasst in folgendem Diagramm:


Anhand obiger Grafik kann sich jeder nach Bedarf und Einsatz der Platte die zu erwartende Leistungsaufnahme selbst berechnen. Wir haben zur Angabe eines Gesamtwertes folgendes Gewichtungsschema verwendet:


Wir ermitteln exemplarisch den Gesamtverbrauch einer Festplatte den hypothetischen Werten aus 15% Ruhezustand, 35% Schreibzugriffen und 50% Lesevorgängen entsprechend. Sehen die absoluten Werte für die SSDs ganz gut aus, haben sie dennoch im Effizienzvergleich das Nachsehen: Bei Leistungsaufnahme je Gigabyte Kapazität kommt folgendes Diagramm zustande.


Wir werden hoffentlich bald SSDs mit größeren Kapazitäten für einen Test zur Verfügung haben und dann sehen, wie sich die Leistungsaufnahme von SSDs bei steigender Kapazität verhält. Hier im direkten Vergleich, benötigt eine SSD in etwa 3,5x soviel Strom wie eine Standard-Festplatte.

 

Temperaturen

Mit einer AXP Lüftersteuerung mit drei Temperatursensoren, bei einer Genauigkeit von 0,1 K, ermitteln wir die Temperaturen auf der Mitte der Ober- und Unterseite einer jeden Platte, nachdem über mindestens 30 Minuten permanente Lesezugriffe auf die Platte erfolgt sind. Diese Werte werden als Differenz Delta T zur Raumtemperatur angegeben.


Viel ist hier nicht anzumerken. Diese beiden SSDs bleiben erfreulich kühl und würden so in Notebooks u.U. für einen langsamer drehenden Lüfter sorgen. Definitiv ein weiterer Pluspunkt.

 

 

 

Service & Support

Eine deutschsprachige Technik-Hotline hilft zu den üblichen Geschäftszeiten bei Problemen. Die Solid State Drives besitzen eine Garantiezeit von drei Jahren. Nach Ablauf der üblichen Gewährleistungspflicht der Händler von 24 Monaten gegenüber dem Verbraucher hat der Kunde weitere zwölf Monate den Anspruch auf Ersatz, liegt technisches Versagen ohne Fremdeinwirkung vor. Ein gutes Gefühl. Die entsprechenden Telefonnummern und Email-Adressen finden sich unter diesem Link.