Intel X58: Gigabyte GA-EX58-UD4P, X58 vs. MSI Eclipse SLI (7520-010R) - Review

Layout & Besonderheiten


In schickem Blau und weit weniger bunt, als man es von Gigabyte-Boards der früheren Generationen gewohnt ist, präsentiert sich das UD4P. Alle Anschlüsse für die Stromversorgung liegen gut erreichbar, alle SATA-Anschlüsse sind abgewinkelt, sodass Platz für große Grafikkarten gegeben ist, die Heatpipe-Kühlung ist fest mit dem Board verschraubt und natürlich werden wie bei einem Board dieser Preisklasse zu erwarten ausschließlich "Solid Capacitors" verwendet. Weiterhin sind Ferritkernspulen, überarbeitete MOSFETs und ein höherer Kupferanteil im Platinen-PCB hervorstechende Merkmale. In Zusammenhang mit den Stromspartechniken der neuen Core i7-CPUs lässt sich so ein kühler Betrieb, geringe Leistungsaufnahme sowie großes Übertaktungspotential erahnen. Eine zusammenfassende Übersicht findet sich  unter diesem Link auf der Gigabyte-Homepage. Schön am Gigabyte-Board: Neben einem PWM-Anschluss für die CPU findet sich ein weiterer PWM-Stecker für Systemlüfter, welcher ebenfalls temperaturabhängig durch das BIOS geregelt wird und die Regelung auch mit Nicht-PWM-Lüfter, also Lüftern mit herkömmlichen 3-Pin-Steckern einwandfrei funktioniert.







Ähnlich edel präsentiert sich das MSI Eclipse SLI, statt blau kommt hier jedoch ein schwarzes PCB zum Einsatz. Wie auch beim Gigabyte werden die Mainboard-Chips passiv gekühlt, bei MSI setzt man allerdings auf blankes Kupfer im Hakennadeldesign. Auch hier finden sich alle Anschlüsse am rechten Fleck, ebenso wie Gigabyte bietet auch das MSI beleuchtete Schalter für AN/AUS, Reset und Clear-CMOS sowie Status-LEDs zur schnellen Diagnose der Komponenten direkt auf dem Board. Es werden "Solid Capacitors" verwendet, Ferritkernspulen sind ebenfalls zu finden, darüber hinaus bietet das Board ein "GreenPower Genie"-Modul, welches zwischen Netzteil und Mainboard geschaltet Einblicke in die Leistungsaufnahme der CPU ermöglicht. Alle Besonderheiten des "Dr. MOS" im einzelnen sind auf der MSI-Homepage  unter diesem Link anschaulich zusammengefasst. Zuletzt sei angemerkt, dass das Eclipse keinen Anschluss für Diskettenlaufwerke mehr besitzt.