Watercool Heatkiller CPU Rev. 3.0 (Sockel 1366) (14015) - Review

Fazit

Was lange währt, wird endlich gut. Qualität braucht ihre Zeit. Gut Ding will Weile haben. Eile mit Weile. Nichts fällt einem in den Schoß. Gerne würden wir weitere passende Sprichwörter zum Besten geben, um unserem neuen König und seinem Hersteller die Aufwartung zu machen. Mit gebeugtem Haupt und voller Stolz überreichen wir dem Heatkiller 3.0 von Watercool unseren Effizienz-Award und lassen ihn zusätzlich dazu als Referenz in die heiligen Hallen unseres Testsystems einziehen.

Und das hat ganz nüchterne Gründe.

Der Heatkiller 3.0 ist von einer zwar schlichten, aber fundamentalen Schönheit. Und er kommt nicht alleine, sondern mit einer Anleitung, die dem Kunden exzellente Anweisung gibt und über die gewöhnlichen Ratschläge hinausgeht. Die Montage lässt so keinen Schrecken aufkommen und Sicherheit wird dadurch selbst Neulingen gegeben. Auch der passende Inbusschlüssel liegt bei. Die Kühlleistung ist nicht nur ausgezeichnet, sondern eine Klasse für sich. Was der Apogee in seinem Namen versteckt, verspricht der Heatkiller nicht, er tut es. Was der  Phobya-Proband gerne an Angst schüren würde, findet im Watercool-Jüngling potenziert Platz. Was dem XSPC an Qualität fehlte, unser König zeigt sie. Wo alle eigentlich gute Leistung bewiesen, der Heatkiller treibt es auf die vorläufige Spitze.

Nachbessern könnte Watercool lediglich beim fehlenden Inbusschlüssel zum Öffnen des Kühlers, der nicht vorhandenen Wärmeleitpaste und bei der Backplate, die womöglich noch mehr Kühlleistung ermöglicht und sich beim Preis von  58 Euro auch in der Schachtel hätte räkeln dürfen. Aber wie heißt es doch so schön: Wenn man jemandem den kleinen Finger reicht, greift er nach dem ganzen Arm...



Einen letzten Kommentar möchten wir noch einem kleinen Problem widmen, wofür allerdings auch eine Lösung existiert. Bei manchen Mainboards ist es so, dass der Heatkiller aufgrund seiner Maße  an Kondensatoren des Mainbaords anstößt, sodass ein sicherer Betrieb des Computers nicht gewährleistet ist. Das kommt insbesondere dann vor, wenn die Mainboardhersteller die technischen Spezifikationen ausreizen. Umschifft werden kann das Kliff, indem man den Kühler um 90° dreht, was jedoch zur Folge hat, dass die Schrift des Inlays ebenfalls um 90° gedreht ist. Watercool bietet daher an, den Kühler mit passendem  Inlay zu bestellen, bei dem der Schriftzug angepasst wurde. Hier kann sich so manch anderer Hersteller ein Scheibchen von abschneiden.

Wer auf kompromisslose Leistung aus ist, wird den Kühler aber ohnehin senkrecht verbauen wollen, wie unsere Testwerte zeigen. Wer im Besitz des Sockel 1366 ist und das beste Ergebnis erzielen möchte, zum Lesen den Kopf aber nicht drehen, der kann das passende Inlay mit um 90° gedrehtem Schriftzug also gleich bei der Bestellung anfordern.



Abschließend bedanken wir uns bei  PC-Cooling und bei  Watercool für die schnelle und freundliche Bereitstellung unseres Testmusters. Vielen Dank!





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