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Swiftech Apogee GTZ SE - Review

 

Was Aqua Computer oder Innovatek für die Deutschen sind, das ist Swiftech für die US-Amerikaner. Das Kleinunternehmen besteht seit 1994 und entwickelt seit 10 Jahren Komponenten für die Wasserkühlung im heimischen Computer. Hierzulande bekannt geworden sind die sonnenverwöhnten Ex-Europäer mit dem Apogee GTX, dem man am liebsten schon vor Startschuss die Goldmedaille umhängen wollte. Selbst wer sich wenig mit dem kühlen Nass im Computer beschäftigte, kannte diesen Kühler beim Namen, obgleich er letztendlich in unserem Test nur mittelmäßig abschnitt. Ungeachtet dessen wurde der Apogee GTX ein Exportschlager und hat bis heute einen guten Ruf. Es verwundert daher wenig, dass der Hersteller nun den Nachfolger präsentiert, den Apogee GTZ. Wie dieser mit dem schweren Erbe des vollmundigen Namens zurechtkommt, haben wir in Erfahrung gebracht.


Lieferumfang & Technische Daten

 

102.64! Ein flüchtiger Blick auf die den schwarzen Pappkarton zieht den Blick unweigerlich auf das wohl unwichtigste Detail unseres neuen, noch gut verpackten Testprobanden. Der vergilbte Informationsaufkleber lädt mehr zum Öffnen der Schachtel als zum Verweilen und Lesen ein. Einmal dem Tageslicht ausgesetzt, braucht der Apogee GTZ SE aber ohnehin keinen optischen Beistand mehr. Doch alles der Reihe nach. Die Packungsbeilage setzt sich beim Westsider aus gleich 4 Schlauchtüllen (je 2 für Schlauch mit 9-11 und 11-13mm Innendurchmesser), den passenden Schlauchschellen, einer Spritze Arctic Céramique Wärmeleitpaste, einer kurzen Bedienungsanleitung, sowie der obligatorischen Halterung für den Kühler zusammen. Sicher und praktisch in einer wiederverwendbaren Unterkunft verpackt, bereiten sowohl aus- als auch verpacken keinerlei Kopfschmerzen.

Ein kurzer Kommentar soll alleine der Bedienungsanleitung gelten. Es ist schon vorbildlich, dass Swiftech sie überhaupt beilegt, was andere Hersteller oftmals zu vergessen scheinen, das Schriftwerk selbst ist aber ebenso beispielhaft für eine hervorragend gelungene Dokumentation. Auf 3 Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch) wird anhand von Bildern und eindeutigen Aussagen erklärt, wie die Kühlermontage zu erfolgen hat. Fragen bleiben keine offen, auf mögliche Fehler wird gesondert hingewiesen. Wir wünschen uns mehr von diesen Papieren für die Zukunft, die sowohl dem Laien als auch dem möglicherweise verunsicherten Profi Hilfe anbieten, solange der Internetzugang mangels Prozessorkühlung nicht immer möglich ist. Dort finden sich übrigens ebenso Dokumentationen, nicht nur für die Montage auf dem Sockel 1366.

Die technischen Daten sind schnell überflogen. Die von uns getestete GTZ Special Edition unterscheidet sich gegenüber ihrem günstigeren Geschwister GTZ lediglich im glanzvollen verchromten Auftritt, nicht in den Leistungswerten. Passend zu unserem Testsystem kommt der Proband mit dem Montageset für den Core i7 auf Sockel 1366. Der Kühler selbst bringt samt Tüllen 239g auf die Waage, bei einer Höhe von 37,2mm wovon 7,2mm der 50x50mm großen Bodenplatte zuzuschreiben sind. Die beigelgte Montageblende und Backplate variieren je nach gewünschtem Sockel, sind aber prinzipiell für alle modernen Mainboards erhältlich (Sockel 1366, 775, AM2, 754/939/940, 603/604, 771). Die Kühlstruktur wurde laut Hersteller in einem 225µm Verfahren von einer CNC-Fräse bearbeitet und soll somit heutigen Kühlungsansprüchen mehr als nur genügen. Doch genug der Daten, Taten warten.