Digmesa FHKC G1/4“



(Testeinstellungen: 509 Impulse/l, Messfenster: 4s)

Dieser Sensor ist der in vielen Wasserkühlungsshops verkaufte und bisher gängige Sensor für PC-Wasserkühlungen (neben 1-2 anderen Modellen, die aber nicht weniger restriktiv sind). Über ein mitgeliefertes Kabel, welches z.B. bei Aquacomputer auch seperat erhältlich ist, findet er Anschluss an alle gängigen Steuerungen. Seine Impulsrate liegt mit 509 Impulsen/l in einem Bereich, mit dem es bei keiner der gängigen Steuerungen Probleme gibt, da durch seinen extrem restriktiven Aufbau in einem realen System so gut wie nie Durchflussraten von mehr als 150 l/h erreicht werden können.

Wie man im Testdiagramm sieht, wirkt sich gerade in Systemen mit starken Pumpen und durchflussstarken Kühlern der Einsatz eines Sensors dieser Bauart fast schon fatal auf den Durchflusswert aus. Der Druckabfall am Sensor erreich schnell relativ große Werte. So ist der Druckabfall an diesem Sensor schon bei ca. 80 l/h 4-mal so hoch, wie bei allen anderen Sensoren im Testfeld, bei 200 l/h sogar schon 5-mal so hoch. Zudem war im Test bei diesem Sensor ab ca. 130 l/h eine leichte Geräuschentwicklung zu vernehmen, welche dann bei höheren Durchflusswerten schnell stark zunahm und doch recht laut wurde.

Mit den hier vorgestellten Alternativen gibt es eigentlich kaum noch einen Grund, zu diesem Sensor zu greifen. Seine einzigen wirklichen Vorteile sind die nativ vorhandenen G1/4" Anschlüsse, die Adapter überflüssig machen, und der sehr niedrig einsetzende Messbereich, der schon ab ca. 8,4 l/h startet. Da der für PC-Wasserkühlungen minimal sinnvolle Wert aber im Bereich von ca. 30 l/h liegt und selbst Systeme mit schwachen Pumpen und einigen Kühlern meist noch darüber liegen, sind auch für User mit wenig Durchfluss und schwachen Pumpen der "Swissflow SF800" und der "GMR AFS1-T Typ 2" die besseren Alternativen. Diese beiden Sensoren sind deutlich weniger restriktiv und erlauben auch bei 30 l/h noch eine Messung. User, die von dem "Digmesa FHKC G1/4"" auf einen anderen der hier vorgestellten Sensoren wechseln, sollten in der Regel eine deutliche Steigerung ihres Durchflusses erzielen.


Zusammenfassung:

Vorteile:

+ G 1/4" Gewinde nativ vorhanden
+ Messbereich startet schon bei sehr kleinen Durchflusswerten
+ Einfacher Anschluss an gängige Steuerungen
+ Gute Genauigkeit

Nachteile:

- Extrem restriktiver Aufbau
- Starke Geräuschentwicklung in hohen Durchflussbereichen

Bezugsquellen:

Alle gängigen Online-Shops, z.B. bei Aquatuning. Preis: Ca. 25 Euro