Roundup: 15 CPU-Wasserkühler im Test

Testaufbau und Messverfahren

Um die genauen Leistungsdifferenzen nachvollziehbar zu veranschaulichen, haben wir lediglich den jeweiligen CPU-Kühler mit folgenden Komponenten in einem geschlossenen Wasserkreislauf:

  • Triple-Radiator NexXxos Extreme III Rev. 2 der Firma Alphacool 
  • Pumpe DDC-Plus (Rev.1) mit Alphacool-Deckel und Alphacool Aufsteck-Ausgleichbehälter
  • 2 Wasser-Temperatursensoren
  • Durchflusssensor Digmesa FHKUC70 (geringste mögliche Restriktion)
  • Schlauchtüllen in 1/2" mit einem Schlauch von 15,9/11,1mm AD/ID


Die Wasser-Temperatursensoren sind anhand von digitalen Sensoren kalibriert worden. Angebracht sind diese Temperatursensoren jeweils am Radiatorenein- und -ausgang. Zugeführte Luft zum Radiator und abgeführte Luft aus dem Radiator heraus wurden ebenfalls mit Temperaturfühlern gemessen, um das Raumtemperaturverhältnis zur Wassertemperatur beobachten zu können. Temperaturen der gesamten Leistung der Wasserkühlung, sowie Durchfluss wurden mittels Aquaero und Poweradjust (Laing-Pumpe) ausgewertet.

Testsystem

  • Intel Core2Quad Q6600 "Kentsfield" @3600 MHz bei 1,46V Vcore auf
  • Asus Commando Mainboard


Tools

  • Prime 95
  • Everest Ultimate
  • Core-Temp
  • PerfWatch
  • CPUTempwatch
  • Aquasuite 4.0


Einheitlicher Testverlauf bestand aus 20 Minuten aufheizen/einpendeln der Wassertemperatur mittels Prime 95 (Custom / FFT´s in Place).

Danach wurden periodisch alle fünf Minuten Screenshots zur Auswertung erstellt (Dauer ca. 40 Min.)

Wir hatten uns bis zum Schluss die Bewertungskriterien offen gehalten, da wir uns nicht ganz schlüssig waren, welche Werte denn nun der absolute und bessere Anhaltspunkt wären, um die Kühler zu klassifizieren. Wie auch viele andere bereits bekannte Foren und Magazine, haben wir uns für den Durchschnitt der vier Core-Temperaturen entschieden, welche mittels  Everest Ultimate und  Core-Temp ausgelesen wurden und in beiden Tools gleiche Werte aufzeigten.
Oftmals gab es Differenzen zwischen exakt zwei Core-Paaren, die der eine oder andere Kühler eben besser oder schlechter meistern konnte. Aber an solchen Differenzen sind auch die Verarbeitungen der Intel Heatspreader schuld. Der für unseren Test angeschaffte Prozessor scheint ebenfalls keinen plan sitzenden Heatspreader zu haben, denn so mancher Kühler hatte seine Probleme, diese hohe Verlustleistung zu meistern.