Roundup: 15 CPU-Wasserkühler im Test

Mittlerweile ist das Thema Wasserkühlung so verbreitet, dass es längst keine große Besonderheit mehr ist, wie es noch vor fünf Jahren der Fall war. Nach vielen Selbstbauten und Eigenkonstruktionen gibt es nun einen Markt, welcher - zwar immer noch ein Nischenmarkt - aber beständig im Wachstum ist.
Viele Hersteller sind in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen, wie die Pilze nach einem warmen Regen. Die Produktpalette bestückt jedes nur erdenkliche Bauteil, welches auch nur Ansatzweise eine Hitzequelle darstellen könnte. Von den selbstverständlichen CPU-Kühlern über Chipsatzkühler bis hin zu Festplatten- und Arbeitsspeicher-Kühlern. Das Angebot ist aber selbst in den einzelnen Bereichen schon kaum noch zu überblicken. Jeder Hersteller setzt auf eigene entworfene Konzepte in geradezu fantasievollem Design und unterschiedlichen Techniken.

In den vergangenen Monaten widmeten wir uns jedoch der wohl wichtigsten Hitzequelle Nummer 1: Der "CPU".


In Zeiten von Multicore-CPUs der aktuellen 65nm-Technologie ist natürlich auch mehr Abwärme zu vernichten als früher. Wer da noch ein Silent-System möchte, muss auch zu stärkeren Mitteln greifen. Wenn dann noch der Wunsch nach "mehr Takt" hinzukommt, ist eine gut überlegte Investition unumgänglich. Aber welche Investition lohnt sich? Welcher Kühler bringt eine angemessene Leistung? Es gibt Preise beginnend bei etwas über 20 Euro bis hin zu 90 Euro. Aber ist ein Kühler von 90 Euro auch der beste Kühler? Könnte ein Kühler von ca. 25 Euro nicht auch schon unsere Bedürfnisse befriedigen? Das alles sind Fragen, die man sich immer wieder stellt.

Wir haben uns dazu entschlossen, diese Fragen einmal so gut wie möglich zu beantworten, indem wir eine Testreihe von 15 Kühlern in einem Roundup erfasst haben, um die Leistungsunterschiede einmal so gut wie nur möglich für jedermann darzustellen.

Viel Spaß beim Lesen der folgenden Seiten.