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Phobya Xtreme 200 Radiator - Testbericht

Erscheinungsbild & Funktionsweise

Phobya verleiht dem Xtreme 200 ein schwarzes Finish und macht ihn damit zu einem schlichten Vertreter unter den Radiatoren. Die Verarbeitung des Rahmens und der Lamellen ist durchaus auf einem hohen Niveau, auch an der  relativ kratzfesten Lackierung ist nichts zu bemängeln. Trotzdem sollte die Ummantelung wie bei allen Radiatoren vor allem beim Einbau vorsichtig behandelt werden, um Abplatzungen des Lacks oder Kratzer zu vermeiden. Der Xtreme 200 verfügt über insgesamt vier 1/4"-Gewinde, so dass der Anwender viele Möglichkeiten beim Aufbau der Wasserkühlung hat. Mit beiliegenden Stopfen und Dichtungsringen können überflüssige Gewinde verschlossen werden.

 

 

Der Abstand der einzelnen Kupferlamellen ist relativ groß, so dass der Radiator seine Leistung auch mit geringen Drehzahlen entfalten wird. Auch hier sollte noch einmal die gute Qualtität hervorgehoben werden, in der der Xtreme 200 gefertigt wurde. Die  lackierten Lamellen sind gleichmäßig angeordnet und weisen keine Mängel auf.
An der hinteren Seite des Wärmetauschers ist eine kleine Schraube angebracht, mit der man den Wasserkreislauf entlüften kann. Im Praxistest verlief der Vorgang ohne Probleme, denn nach minimalem Öffnen konnte auch die verbliebene Luft entweichen.

 

 

 Montage

 

Die Montage der Lüfter auf dem Radiator und die Einbindung in den Wasserkreislauf gestaltet sich denkbar einfach. Auf eine Lüfterblende kann lediglich ein 180 mm-Lüfter montiert werden, die andere Blende kann man mit 210, 220 und 225 mm-Lüftern bestücken. Zur Befestigung des Lüfters werden diverse Schrauben benötigt, die von der individuellen Bauweise der Lüfter abhängig sind und sich nicht im Lieferumfang befinden. Uns wurden freundlicherweise M3 x 35 und M3 x 6 mm-Inbusschrauben von Aquatuning zur Verfügung gestellt. Letztere werden für die so genannte "Sandwich-Bauweise" benötigt, bei der die Blenden beidseitig angeschraubt werden und der Radiator mit einem blasenden und einem saugenden Lüfter betrieben wird.
Die Blende ansich wird je nach Einbauart des Radiators mit den beliegenden M3 x 5 oder M3 x 30 mm-Schrauben an den äußeren Gewinden befestigt. Schlussendlich muss der Xtreme 200 nur noch über G1/4"-Anschlüsse in den Wasserkreislauf eingebunden und gegebenenfalls über die kleine Schraube entlüftet werden.

 

Etwas problematisch wird sich der Einbau des Radiators in ein Gehäuse gestalten. Aufgrund der Sondergröße lässt er sich in normalen Towern praktisch nur an der Seitenwand befestigen, so dass der Luftstrom möglicherweise gestört wird. Außerdem würde sich diese Methode negativ auf die Optik auswirken, so dass prinzipiell nur eine Montage extern an der Seitenwand sinnvoll ist. Cube-Besitzer sind im Vorteil, denn dann kann der Xtreme 200 problemlos unter dem Gehäusedeckel montiert werden.