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Phobya U-Cool RAM-Wasserkühler - Review

Testsystem & Messverfahren

Unser Testsystem besteht aus folgender Hardware:

  • Asus Commando Mainboard
  • CPU: Intel Core2Duo E6600, 2,40 GHz
  • Speicher: 4 x 1024 MB Cellshock DDR2, 4-4-4-12, 800MHz
  • Grafikkarte: Geforce 8800GTX


Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher werden mit einer Wasserkühlung auf niedrigen Temperaturen gehalten, die im Folgenden genau aufgelistet ist:

  • CPU-Kühler: EK Water Blocks EK-Supreme Acetal
  • Grafikkartenkühler: EK Water Blocks EK-FC8800 GTX Acetal
  • Pumpe: Laing DDC-Pumpe 12V Pro  mit Laing DDC Plexi Aufsatz
  • Radiator: MagiCool XTREME TRIPLE 360 Radiator
  • Lüfter: 3 x Scythe Slip Stream 1200 rpm, gedrosselt auf 800 rpm
  • Ausgleichsbehälter: Swiftech MCRES-Micro AGB Rev. 1
  • Anschlüsse: High-Flow Tüllen, Phobya Reduzierer (13 mm auf 10 mm)
  • Schlauch: Masterkleer Schlauch 11,2/8 mm und 15,9/11,1 mm
  • Kühlflüssigkeit: Innovatek Protect Konzentrat by Aquatuning
  • 4 x Phobya RAM-Kühler U-Cool

 

Der Speicher wird mit einem Referenztakt von 1020 MHz bei Timings von 5-5-5-15 betrieben. Die Spannung wird auf 2.2 V erhöht, um eine höhere Abwärme zu erzeugen. Es werden insgesamt drei Durchläufe mit unterschiedlichen Kühlungsvarianten durchgeführt. Zunächst ermitteln wir die Temperaturen des Arbeitsspeichers mit originalen Heatspreadern. Anschließend werden die Heatspreader von Phobya montiert und passiv betrieben. Schlussendlich werden die RAM-Kühler in den Wasserkreislauf eingebunden und hinsichtlich ihrer aktiven Kühlleistung überprüft. Jeder Durchlauf dauert 70 Minuten. Er besteht aus einer Aufwärmphase (40 Minuten) und der eigentlichen Testphase (30 Minuten), in der die Temperaturen periodisch alle 5 Minuten gespeichert werden. Für die vollständige Auslastung des RAM sorgt das Programm Prime95 (Einstellung: Blend)

Messdaten & Ergebnisse

Bewertungskriterium ist die Temperaturdifferenz (K) des Durchschnitts zweier Speichermodule und der Raumtemperatur. Die Temperaturen werden mit Hilfe der Sensoren des Aquaero und der Aquasuite von Aquacomputer ausgelesen.




Betrachtet man die Testergebnisse der Phobya RAM-Kühler, sticht die Verbesserung der Kühlleistung im passiven Betrieb sofort ins Auge. Der Kühler ist mit einer Differenz von 30,89 K exakt 4,86 K leistungsstärker als der originale Cellshock-Heatspreader. Bindet man die Probanden mit in den Wasserkreislauf ein, verbessert sich die Kühlleistung drastisch. Mit 10,44 K werden die Module optimal gekühlt, so dass die Lebensdauer verlängert werden kann. Dieser Aspekt ist besonders für Übertakter interessant, da mit angehobener Spannung bessere Taktraten erzielt werden können. An dieser Stelle sollte der Durchfluss jedoch nicht unberücksichtigt bleiben. Sobald die U-Cooler wassergekühlt betrieben werden, sinkt dieser hier in unserem Aufbau um 61,45 l/h (ca. 42%). Hier gilt die Regel: Kein Vorteil ohne Nachteil.