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Phobya CPU Wasserkühler (Sockel 775,1156,1366,AM2,AM3) - Test

Testsystem und Messverfahren

Um die Leistungsunterschiede nachvollziehbar zu veranschaulichen, haben wir lediglich den jeweiligen CPU-Kühler mit folgenden Komponenten in einem geschlossenen Wasserkreislauf:

  • Triple-Radiator "Slim Triple" der Firma Magicool 
  • Pumpe Laing DDC (Rev.2 umschaltbar auf Plus) mit Alphacool-Deckel
  • Ausgleichbehälter Swiftech MCRES Micro-Res
  • 2 kalibrierte Wasser-Temperatursensoren
  • Durchflusssensor Digmesa FHKUC70 (geringste mögliche Restriktion)
  • Schlauchtüllen in 1/2" mit einem Schlauch von 15,9/11,1mm AD/ID
  • destilliertes Wasser mit Korrosionsschutz G48

Die Wasser-Temperatursensoren sind anhand von digitalen Sensoren kalibriert worden. Angebracht sind diese Sensoren jeweils am Radiatorenein- und -ausgang. Temperaturen der gesamten Leistung der Wasserkühlung (sowie Durchfluss) werden mittels Aquaero ausgewertet.

Testsystem:

  • MSI X58 Eclipse SLI
  • Intel Core i7 920 @ 3810 MHz bei 1,46 Volt Vcore
  • Crucial 3 GB DDR3 Triple-Channel Kit CT3KIT12864BA1067
  • BFG Technologies GeForce 9600 GTS (luftgekühlt)
  • Tagan SuperRock 880W Netzteil


Tools:

  • Prime 95
  • Everest Ultimate
  • Aquasuite 4.0


Eine genauere Beschreibung unseres Testsystems, welches wir mit freundlicher Unterstützung unserer Sponsoren Aquatuning, MSI und Crucial zusammengestellt haben, werden wir Ihnen in Kürze bei uns im Forum präsentieren. Hier werden Sie nicht nur den genauen Testablauf in beschriebener Form erhalten, sondern auch in Form von Bildern für Sie nachvollziehbar dargestellt.

Der Testverlauf läuft stets nach dem gleichen Muster ab. Zuerst erfolgt die Montage mit Wärmeleitpaste. Legt der Hersteller keine bei, verwenden wir Arctic Ceramique. Dann wird der Prozessor 40 Minuten lang aufgeheizt, damit sich die Wassertemperatur unter Prime 95 (Custom / FFTs in Place 8K) einpendelt. Die FFTs haben wir absichtlich im Bereich 8K angesiedelt, da der Prozessor hier die meiste Hitze entwickelt und diese so relativ konstant bleibt. Das schafft eine übersichtliche Vergleichbarkeit bei allen Kühlern.
Ist die Wassertemperatur auf einem stabilen Niveau, werden periodisch alle fünf Minuten Screenshots zur Auswertung erstellt (Dauer ca. 30 Min.) Jeder Test wird 3-4 mal mit der Pumpleistung der Laing DDC aufgenommen, danach wird dieser Test noch einmal mit der Pumpleistung einer Laing DDC Plus durchgeführt, um eine eventuelle Skalierung bei mehr oder weniger Durchfluss beobachten zu können. Für jeden Durchlauf wird der Kühler demontiert und die Wärmeleitpaste erneuert, um eindeutige Ergebnisse zu liefern.

Bewertungskriterium ist die Temperaturdifferenz (K) des Durchschnitts der vier Core-Temperaturen des I-920 und der Wassertemperatur. Die Core-Temperaturen werden mittels Everest Ultimate ausgelesen, die Wassertemperatur mit Hilfe der Aquasuite und dem Aquaero von Aquacomputer.




Messdaten und Ergebnisse




Unser Testmuster macht temperaturmäßig eine gute Figur. Insgesamt positioniert er sich somit vermutlich im soliden Mittelfeld, ohne leistungstechnisch nennenswerte Akzente setzen zu können. Auffällig ist der Unterschied zwischen der vom Hersteller vorgesehenen horizontalen und der von uns empfohlenen vertikalen Montage: 1-2K lassen sich hier alleine durch die Ausrichtung gewinnen.
Dabei bitten wir zu beachten, dass unser neues Testsystem bislang nur diesen einen Kühler gesehen hat. Derzeit laufende Tests mit weiteren Kühlern, die demnächst veröffentlicht werden, bestätigen unsere Einschätzungen jedoch.