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Cape Cora Pro 1042,442,142 - Review

Testsystem & Messverfahren

Unser Testsystem besteht aus folgender Hardware:

  • Asus Commando Mainboard
  • CPU: Intel Core2Duo E6600
  • Grafikkarte: Geforce 8800GTX

Von den genannten Komponenten werden der Prozessor und die Grafikkarte wassergekühlt. Die Bestandteile der Kühlung sehen wie folgt aus:

  • CPU-Kühler: EK Water Blocks EK-Supreme Acetal
  • Grafikkartenkühler: EK Water Blocks EK-FC8800 GTX Acetal
  • Pumpe: Laing DDC-Pumpe 12V Pro  mit Laing DDC Plexi Aufsatz
  • Ausgleichsbehälter: Swiftech MCRES-Micro AGB Rev. 1
  • Aquacomputer Temperatursensor Innen-/Außengewinde G1/4
  • Durchflusssensor Digmesa FHKUC 70, Durchflusssensor G1/4 (5,6mm), Durchflusssensor GMR Acetal
  • Kühlflüssigkeit: destilliertes Wasser
  • der zu testende Aufbau von Cora Radiatoren

Aufgrund der Größe des Radiators erfolgt der Aufbau auf einer Sperrholzplatte, also nicht am Computergehäuse selbst. Die einzelnen Cora-Kühlprofile werden auf zwei Arten miteinander verbunden. Zunächst orientieren wir uns am vorgeschriebenen Aufbau und verbinden die Profile mit Winkeln in Reihe, sodass die zu kühlende Flüssigkeit durch einen Kühlturm nach dem anderen strömt. Anschließend werden die Profile parallel montiert. Hierzu wurden uns freundlicherweise zahlreiche T-Stücke von Aquatuning bereitgestellt, die denselben Innendurchmesser wie die mitgelieferten Anschlüsse der Cora-Radiatorprofile haben. Das Wasser kann auf diese Weise gleichzeitig durch alle Radiatorstäbe fließen, wodurch die Leistung des Wärmetauschers möglicherweise verbessert wird. Wir verwenden für beide Anschlussmöglichkeiten je vier, sechs und zehn Cora-Kühlprofile.

Einzelne Muster der zahlreichen Anschlüsse, die uns von Aquatuning bereitgestellt wurden:

Damit die Hardware vollständig ausgelastet wird, kamen das Programm Prime 95 mit den Einstellungen „Custom/ Run FFTs in-place“ und das Grafikkartentool RTHDRIBL zum Einsatz. Die ersten 40 Minuten der Testrunde gaben wir der Wassertemperatur Zeit, sich einzupendeln. In der darauf folgenden halben Stunde wurden die folgenden Temperaturen alle fünf Minuten gespeichert:

  • Wassertemperatur am Ausgang des Radiators
  • Raumtemperatur

Die genannten Werte wurden mit Hilfe der Aquasuite und dem Aquaero von Aquacomputer ausgelesen. Simultan wurde der Durchfluss (l/h) ermittelt, der bei unterschiedlicher Anzahl  von Radiatorprofilen im Reihen- und Parallelbetrieb herrscht. Aus den Werten errechneten wir schließlich sowohl für die Raum- als auch für die Wassertemperatur am Ausgang des Radiators einen Mittelwert.
Um die Leistungen der unterschiedlichen Aufbauten vergleichen zu können, geben wir die Differenz (delta T) von der Raumtemperatur zur Wassertemperatur am Ausgang des Radiators an. Zusätzlich haben wir einen MagiCool XTREME Triple 360-Radiator mit drei Scythe Slip Stream-Lüftern auf die gleiche Weise überprüft, um die Leistung der Cape Cora-Radiatoren besser beurteilen zu können. Dazu wurden die Lüfter blasend montiert und Lüftergeschwindigkeiten von 400, 800 und 1200 U/min eingestellt. Wir haben den Radiator auch ohne Lüfter getestet, um herauszufinden, ob er mit der Leistung der Cape Cora Pro-Radiatorprofile mithalten kann.