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Cape Cora Pro 1042,442,142 - Testbericht

Erscheinungsbild

Auf den ersten Blick wirkt die Form der einzelnen silbernen Radiatormodule sehr interessant. Von der Mitte des eigentlichen Rohres stehen mehrere dicke Finnen nach außen ab, um die Wärmeabgabe zu optimieren. Diese Finnen sind sternenförmig konstruiert und weisen leider auch einige scharfkantige Stellen auf. Weiterhin sind sie mit einer Bohrung zur Befestigung durch Blechschrauben versehen. Sind die einzelnen Profile mit Klammern verbunden, macht sich das Gruppenphänomen bemerkbar und Größe sowie Form des Cape Cora bieten ein wuchtiges Erscheinungsbild.

Betrachtet man die Röhre, durch die das Wasser fließt, fällt eine weitere Oberflächenvergrößerung auf. Die Seitenwand im Inneren hat eine strukturierte Oberfläche, welche die Leistung des Radiators steigern sollen. Bis auf die scharfen Kanten ist der Radiator hochwertig verarbeitet und sehr stabil. Seine außergewöhnliche Form und die vier wählbaren Farben (Schwarz, Silber, Rot und Gold) dürften nicht nur uns, sondern auch Moddern gefallen.




Montage

Die Montage des Cape Cora Pro Radiators ist durchaus zeitaufwendig. Zunächst müssen U-Klammern, welche die Türme zusammenhalten, mit einem Hammer in die Profilenden hineingeschlagen werden. Danach werden die mitgelieferten Schlauchstücke in die Push-In-Anschlüsse gesteckt. Nun müssen die 90°-Verbinder vorsichtig in die Gewinde gedreht werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Es ist also ratsam, die Arbeiten in Ruhe durchzuführen, da man sich relativ schnell an scharfkantigen Stellen verletzen kann. Wir empfehlen weiterhin, den Radiator liegend auf einem Tisch zu montieren. Nachdem der Wärmetauscher aufgebaut ist, sollte man ihn idealerweise mit den mitgelieferten Schrauben l an der Gehäusewand befestigen. Der Hersteller empfiehlt Plastikscheiben als Abstandshalter zur Seitenwand. Wer dem Radiator jedoch auch das letzte Quäntchen Leistung entlocken möchte, der sollte auf die Plastikscheiben verzichten. Damit wird der Wärme ermöglicht, vom Radiator auf die Gehäuseseitenwand überzugehen, wodurch die Leistung der Wasserkühlung um ein weiteres Quäntchen verbessert wird.