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Messwerte und Testergebnis - Anfi-tec eXF RS

Um zu sehen, wie sich der Kühler in der Praxis schlägt, wurde ein Core2 Duo E6400 Prozessor auf 3,15GHz übertaktet. In Verbindung mit einer Kernspannung von 1,42V unter Last erhöhte sich die zu kühlende Verlustleistung stark. Als Mainboard diente ein Abit IP35 Pro. Der Wasserkühlungskreislauf bestand aus einem Magicool Xtreme Dual 240 Radiator (bestückt mit zwei Blacknoise XL1 Rev.3.0), einer Laing DDC 1T Pro Pumpe, einem Digmesa FHKUC 70 Durchflussmesser und Schlauch mit einem Innendurchmesser von 10mm. Die Wassertemperatur wurde mit einem Thermosensor im Ausgleichsbehälter ermittelt, das Auslesen von Durchfluss und Wassertemperatur erfolgte mit einem aquacomputer aquaero. Weitere Komponenten waren nicht mit in den Kreislauf eingebunden. Direkt nach dem Einbau wurde das System für eine Stunde unter Last gesetzt. Diese wurde mit dem Programm Orthos 0.41 und der Einstellung "Stress CPU" auf beiden CPU-Kernen erzeugt. Im Anschluss erfolgte ein Abkühlen. Sobald die Temperatur einen gleichbleibenden Wert erreichte wurde der Idle-Temperaturwert ermittelt. Anschließend wurde das System wieder eine Stunde unter Last gesetzt, um die Last-Temperaturwerte zu ermitteln. Die Temperaturen wurden dabei mit dem Programm Coretemp 0.97.1 ausgelesen.

 

Der Anfi-tec eXF RS schlägt sich wacker. Unter Last trennen ihn 3K zu einem DTek Fuzion, welcher aktuell zu den Spitzenreitern auf dem Markt zählt. Beim Durchfluss kann er es sogar mit dem High-Flow-König aufnehmen und mit den gleichen Werten punkten, welcher sich in diesem Testsystem auf ca. 250l/h beläuft. Jedoch sollte auch beachtet werden, dass das Testsystem den Kühler nicht vollends fordert. Ein Nachtest mit einem Quad-Core Prozessor wird noch folgen.