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Testverfahren


Um alle USB-Sticks auf Herz und Nieren zu überprüfen, haben wir uns für einen kleinen Parcours bestehend aus zwei Programmen entschieden. Zuerst kommt das allseits bekannte Programm HDTach zum Einsatz, um die Geschwindigkeit beim sequentiellen Lesen, die Burst-Geschwindigkeit sowie die Zugriffszeit zu ermitteln. Danach wenden wir ATTO an, um Lese- und Schreibraten bei Blockgrößen von 0,5 bis 1024 Kilobyte zu ermitteln. Besonders bei vielen kleinen Dateien bzw. Blöcken wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Um eines vorweg zu nehmen: Die Diagramme für Blockgrößen über 128 kB sparen wir uns, da die Werte für 256, 512 und 1024 kB minimalst bis überhaupt nicht von denen bei 128 kB abweichen.

Als Test-Mainboard kam ein ASUS P5Q-VM mit Intels G45-Chipsatz samt ICH10 Southbridge zum Einsatz, außer für den OCZ Throttle im Betrieb mit eSATA. Dort verwendeten wird ein ASRock-Board mit 780G/SB700-Chipsatz.



Praxistest - HDTach


Wie man ganz gut sieht, gibt es in etwa vier Leistungsgruppen bei der Roh-Leseleistung. Mit weitem Abstand dominiert der Throttle über eSATA, gliedert sich beim USB-Betrieb aber in das vordere Mittelfeld ein, das sich im Bereich 30-33 MB/s befindet. Mit rund 23 MB/s kommt dann die zweite Gruppe bestehend aus takeMS und Super Talent. Das Schlusslicht bildet CnMemory.



Bei der Burst-Leistung ergibt sich ein ähnliches Bild, nur dass takeMS und Supertalent einen Schritt nach vorne schaffen und genau im Mittelfeld sind. Ausnahmen bilden weiterhin nur der OCZ Throttle via eSATA und CnMemory. Über USB übernimmt der Throttle die knappe Führung des Mittelfeldes.



Auffällig ist besonders die extrem hohe Zugriffszeit von Kingstons DataTraveler 150, die aber auch nach mehrmaligen Benchmarks bestehen blieb. Davon abgesehen bleibt die Mehrheit erfreulicherweise um Bereich unter einer Millisekunde - weiterhin mit einer Throttle-Dominanz.