Erscheinungsbild & Funktionsweise


Schon anhand der Verpackungen ist die Verwandschaft beider Geräte ersichtlich. In großen weißen Lettern prangt der "Lexar Professional"-Schriftzug auf beiden Kartons. Neben einem kleinen Produktbild findet man die technischen Highlights in Wort und Zahl.


Quadratisch, praktisch, gut - So könnte man den CardReader kurz und pregnant beschreiben. Sehr kompakt und griffig kommt das Lesegerät daher, zudem macht es einen sehr robusten Eindruck. Mit Ausnahme des hervorstechenden weißen "Lexar"-Logos ist das Gerät komplett in Schwarz gehalten. Die Oberfläche ist leicht gummiert und fühlt sich wie die einer hochwertigen Digitalkamera an. Lexar will hier anscheinend dem Namen der Serie, "Professional", Tribut zollen. Für einen sicheren Stand sorgen drei rutschfeste Füße. Gleichzeitig dienen diese als Halterung, wenn mehrere Exemplare des CompactFlash Readers gestapelt werden. Bis zu vier Ausführungen können miteinander verbunden und gleichzeitig betrieben werden.


An der Front befindet sich der Einschub für die CompactFlash Karten. Eine kleine durch eine Feder gespannte Metallblende verhindert das Eindringen von Staub und Schmutz. Links neben der Blende ist die Taste für den Auswurf der Speicherkarten platziert. Zudem dient sie als Status-LED und zeigt mit einem leuchtenden Blau an, ob gerade auf das Medium zugegriffen wird. Das Datenübertragungskabel zum PC sowie das Verbindungskabel bei Verwendung mehrerer Lesegeräte wird an der Rückseite angeschlossen.


Ein grundsätzlicher und wichtiger Hinweis zur Nutzung vorweg: Um den CompactFlash Reader verwenden zu können, ist ein FireWire 800-Anschluss, auch IEEE1394b genannt, notwendig. Eher im Mac-Bereich zu Hause, spielt diese Schnittstelle bei PCs eher eine Nebenrolle. Standardmäßig verfügen Mainboards und auch Gehäuse nur über die langsamere 1394a-Variante und sind damit inkompatibel zu dem hier getesteten Gerät. Das Nachrüsten eines Firewire 800-Controllers ist somit zwingend erforderlich.


Für die Nutzung des Sets bedarf es im Prinzip keiner Bedienungsanleitung. Das Lesegerät per Datenkabel mit dem FireWire-Controller verbunden, kann es sofort losgehen: Mit dem Einschieben der CompactFlash-Card wird diese nach kurzem Lesezyklus erkannt. Auf verschiedenen Wegen können nun die Bilder ihren Weg auf den PC finden. Entweder per Kamerasoftware oder einfachem Copy&Paste über den Explorer, je nachdem, welche Variante dem Nutzer lieber ist.


Doch für eine schnelle Übertragung von Bildern ist nicht nur ein entsprechendes Lesegerät von Nöten. Auch das Speichermedium selbst muss ausreichend schnell sein. Mit der Lexar Professional UDMA 300x CompactFlash Card sind alle Voraussetzungen erfüllt. Rasante 45 MB/s im Lese- und Schreibmodus sprechen für sich. Lexar bietet die Karte mit drei verschiedenen Kapazitäten an: 2, 4 und 8 Gigabyte. So ist auch für ausgiebige Fotoshootings ausreichend Platz vorhanden.

Halten wir die Zwei nicht länger zurück, ab geht es auf die Teststrecke...