Erscheinungsbild


Das TRENDnet TS-S402 kommt recht kompakt daher. Die Farbwahl entspricht der gängigen Praxis für solche Geräte, Schwarz an Front und Heck, sowie Silber gehaltene Korpus fügen sich harmonisch in fast jede Umgebung ein. Die Seitenteile und ein Großteil des Bodens sind gelocht, um eine ausreichende Frischluftzufuhr für die Elektronik und natürlich besonders die Festplatten zu gewährleisten. Das spiegelnde Schwarz an Front und Heck ist zwar nett anzusehen, jedoch auch Staub- und Kratzeranfällig. Im oberen Bereich der Front befindet sich eine Klappe, hinter welcher die Festplatten platziert werden. Leider lässt die Haptik sehr zu wünschen übrig, der Kunststoff fühlt sich ein wenig billig an. Zudem tritt ein weiteres Problem auf: Aufgrund der Einbaurichtung der Festplatten zeigen die Anschlüsse in Richtung Front. Da die Stecker für die Daten- und Stromkabel gerade ausgeführt sind, muss man die Kabel mit viel Geschickt verlegen, sonst reicht der Platz nicht ganz aus, um die Frontklappe 100%ig zu verschließen. Der dünne Kunststoff biegt sich dann ein wenig durch. Unter der Klappe befinden sich insgesamt fünf Status-LEDs, welche Auskunft für die Aktivität von LAN, dem System an sich, der beiden Festplatten und der Stromversorgung geben. Zusätzlich wurde daneben noch ein "Copy-Taster" für automatische BackUps und ein USB Port integriert.


Am Heck befindet sich neben den obligatorischen Anschlüssen für Netzwerk und Strom ein weiterer USB Port, welcher erlaubt das NAS auch als Printserver zu nutzen oder aber auch die Kapazität zu erweitern. Ebenso am Heck zu finden ist der Power-Button und ein Loch, über welches ein Reset des Gerätes ermöglicht werden kann. Kritik muss sich TRENDnet für die Aussparung des Lüfters gefallen lassen. Die Löcher sind viel zu klein und behindern nur unnötig den Luftstrom. Dadurch entsteht ein lauteres Luftgeräusch, zudem muss der Lüfter schneller drehen. Immerhin bedachte TRENDnet den Lüfter mit einer Steuerung. Sind die Temperaturen niedrig genug, läuft er gar nicht an, danach steigert sich die Drehzahl des 60x60x10mm messenden Lüfterns in mehreren Stufen.