Webinterface & Software


Das Webinterface, über welches die Bedienung erfolgt, zeigt sich dem Nutzer klar gegliedert und wirft, wenn überhaupt, nur wenig  Fragen auf. Leider ist es aktuell nur in English gehalten, obwohl beim LogIn ein Feld für die Sprachauswahl integriert wurde. Möglicherweise hält sich Thermaltake die Option offen, per Firmware-Update weitere Sprachen zu integrieren. Über insgesamt fünf Hauptmenüpunkte können einzelne Einstellungen zu System- und Netzwerkparametern, User- und Gruppenverwaltung, Freigaben, den Festplatten und den weiteren Features des Muse X-Duo erfolgen.
Die System- und Netzwerkeinstellungen erlauben Angaben zu Arbeitsgruppen, Active-Directory-Zugehörigkeit, IP-Adressen und FTP-Einstellungen. Zudem können hier Angaben zur Systemzeit und sogar NTP-Server-Angaben gemacht werden. Über die Nutzereinstellungen können User-Accounts- und Gruppen verwaltet werden. Als Schmankerl bietet Thermaltake ein Quota Management, welches erlaubt, bestimmten Nutzern nur einen begrenzten Speicherplatz anzubieten.


Unter „Shared Folders“ können die gewünschten Ordner für die Freigaben eingerichtet werden, über welche später die Clients ihre Netzlaufwerke verbinden. In der Nutzerverwaltung wird dann eingestellt, welche Nutzer auf welche Freigaben zugreifen können. Das Disk-Menü zeigt Angaben zu den aktuell verbauten Festplatten und den verwendeten Raid-Modus. Leider blieb die Spalte Status, über welche man theoretisch die SMART-Werte der Festplatten einsehen kann, leer. Über den Unterpunkt „JBOD expansion“ kann eine weitere Festplatte dem Volume hinzugefügt werden. So lässt sich die Speicherkapazität bequem erweitern, wenn das NAS zu Anfang nur mit einer Festplatte in Betrieb genommen wurde, ohne die Daten zwischenspeichern zu müssen.


Hinter dem Menüpunkt „Advanced“ verbergen sich die restlichen Einstellungen. So ist es z.B. möglich, bei einer Unregelmäßigkeit im Betrieb des NAS automatisch eine E-Mail Nachricht verschicken zu lassen. Ebenso lässt sich ein Download-Manager aktivieren, welcher über das BitTorrent-Protokoll arbeitet. Zum wahren Multimediagerät mutiert das Thermaltake Muse X-Duo mit dem iTunes-Server und dem Media-Server. Mittels dieser beiden Dienste, lassen sich Multimediadaten zentral in einem Netzwerk verwalten und von dem NAS aus auf jeden PC im Netzwerk streamen. Zusätzlich erlaubt das Menü noch ein bequemes Firmware-Update, die Nutzung eines Printservers, Herunterfahren und Neustarten des NAS über das Netzwerk und einen Einblick in die Log-Datei des Systems.


Neben dem Webinterface liefert Thermaltake zusätzlich noch eine Software mit, die es erlaubt, Backups vom eigenen PC auf das NAS-System durchzuführen. Dies kann entweder auf Knopfdruck oder mittels eines festgelegten Intervalls erfolgen.