Erscheinungsbild


Äußerlich wurde das Thermaltake  Muse X-Duo relativ schlicht gehalten. Seitenwände und Deckel wurden in einem ansprechenden Silber lackiert und das Muse X-Duo steht auf schicken Standfüßen in Aluminiumoptik. Die Front hingegen besteht aus schwarzem Acryl, welches einen schönen Kontrast ergibt. Leider ist das Acryl etwas anfällig für Staub und Fingerabdrücke, was aber nicht sehr stört. Die Vorderpartie wurde in zwei Bereiche geteilt. Im linken Teil befindet sich eine Klappe, hinter welcher sich später die Festplatten befinden. Rechts davon befindet sich ein 3in1 Cardreader sowie die Taste für die „OneTouch-BackUp-Funktion“, welche  es ermöglicht, die Daten extern angeschlossener Geräte auf Knopfdruck zu sichern. Direkt daneben findet sich noch einer von insgesamt drei USB-Ports.


Die anderen beiden USB-Ports befinden sich an der Rückseite. Hier kann der Nutzer unter anderem einen Drucker anschließen, wodurch das NAS zu einem Printserver mutiert. Ebenso wäre der Anschluss einer externen Festplatte als Erweiterung zu den beiden internen Laufwerke möglich. Direkt über den USB-Ports befindet sich die LAN-Schnittstelle, welche mit Geschwindigkeiten zwischen 10 und 1000MBps arbeiten kann. Zu guter letzt gibt es natürlich noch einen Anschluss für das Netzteil, welches extern ausgeführt ist. Sehr schön: Mittels eines Schalters kann das NAS bei Nichtgebrauch komplett vom Strom getrennt werden.


Neben den Anschlüssen befindet sich ein 50mm Lüfter aus dem Hause Sunon, welcher die Festplatten vor dem Hitzekollaps bewahren soll. Dies funktioniert soweit sehr gut, nur leidet die Wohnzimmertauglichkeit durch das Geräusch des Lüfters enorm. Der Versuch seitens Thermaltake den Lüfter zu regeln, scheitert leider kläglich. Zwar schaltet sich dieser erst ab einer gewissen Temperatur zu, geht dann aber direkt von 0 auf 100%.
Was jedoch noch viel unverständlicher ist: An der gleichen Stelle würde auch ein normaler 80mm Lüfter mit 25mm Tiefe passen. Ein solcher Lüfter würde ein wesentlich angenehmeres und vor allem leiseres Geräusch bei gleichem Fördervolumen schaffen.