Reviews > Speichermedien > Datenträger > Thermaltake Muse X-Duo Raid NAS (SATA) > Einleitung, Technische Daten & Lieferumfang

Einleitung


Thermaltake ist mittlerweile ein altbekannter Hersteller im PC-Bereich. Das Hauptaugenmerk lag bisher besonders auf den Bereichen Gehäuse, Netzteile und Kühlung. Mit der Muse-Reihe bringt der Hersteller aus Taiwan eine Reihe von Festplattengehäusen auf den Markt, von denen einige auch die Möglichkeit bieten, innerhalb eines Netzwerkes genutzt zu werden. Netzwerkspeicher, oder kurz NAS Systeme, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Immer seltener finden sich heutzutage in einem Haushalt weniger als zwei PCs oder Laptops. Umso nervenaufreibender ist es, wenn die Datei, die dringend gebraucht wird, sich auf dem anderen Gerät wiederfindet. Mit NAS Systemen lässt sich dieses Ärgernis beseitigen, denn sie bieten die Möglichkeit, Daten zentral in einem Netzwerk zu speichern und für jeden zugänglich zu machen. Was früher große und stromfressende Server schafften, erledigen heute kleine und energiesparende Gehäuse.


Für diesen Test bekamen wir von Thermaltake das Muse X-Duo geliefert, welches mit Platz für zwei Festplatten aufweisen kann. Wir möchten uns noch einmal bei  Thermaltake für die unkomplizierte und freundliche Bereitstellung danken.



Lieferumfang & Technische Daten


Das Thermaltake Muse X-Duo wird in einem ansprechend gestalteten Karton geliefert, welcher den Inhalt und dessen Features auf den ersten Blick anpreist. Beim Auspacken gesellt sich zu dem NAS an sich noch allerlei Zubehör, welches den sofortigen Betrieb ermöglicht. Dazu gehören neben dem Netzteil auch ein Gigabit-taugliches Cat5e-Patchkabel, das Montagezubehör für die Festplatten, eine CD mit Software und ein ausführlicher Quickstart-Guide, welcher zwar gut bebildert und umfangreich gestaltet ist, jedoch nicht alle Informationen für die spätere Inbetriebnahme beinhaltet. Doch dazu später mehr.


Mit der Muse X-Duo Reihe bringt Thermaltake sein erstes NAS auf den Markt. Um trotzdem gleich einen guten Start hinzulegen, holte man sich mit dem Speicherspezialisten LSI einen namenhaften Partner ins Boot. Neben dem LSI NAS201 Prozessor finden auf der Platine zusätzlich noch 128 MB DDR2 Speicher und ein 8 MB Flash-Speicher.
Für die Verbindung zur Außenwelt sorgt eine LAN-Schnittstelle, welche mit 10, 100 und 1000 MBit arbeiten kann. Für alle, denen die derzeit maximal theoretisch möglichen 2 Terabyte Speicher durch zwei interne Festplatten nicht reichen, bietet das NAS drei USB Ports, welche eine Kapazitätserweiterung erlauben. Die beiden im Inneren unterbringbaren Festplatten können wahlweise als Raid0-, Raid1- oder JBOD-Verbund betrieben werden. Mit diesen Betriebsmodi können die Kundenwünsche Performance (RAID0), Sicherheit (RAID1) und Kapazität (JBOD) individuell befriedigt werden. Letzteres wird wohl für die meisten User am meisten Sinn ergeben, da zwei unterschiedliche Festplatten zum Einsatz kommen können.