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Praxistest & Leistung


Kommen wir zum Praktischen. Hier kommen Licht und Schatten zum Vorschein. Während das Integral NMAX durch seine Anschlussvielfalt im Inneren sowie extern zu überzeugen weiß, gibt es doch einige Kritikpunkte. An erster Stelle kommt die Größe. Gehäuse für 2,5"-Festplatten sollen klein und mobil sein. Unser Probant schlägt zwar in dieser Disziplin jedes externe Gehäuse für 3,5"-Laufwerke, im direkten Vergleich zu Modellen gleicher Klasse zieht es jedoch den kürzeren. Ein Blick in das Innere offenbart zudem das man sich eigentlich relativ viel Platz hätte sparen können. Zudem wird man durch die empfindliche Oberfläche quasi gezwungen die mitgelieferte Tasche zu verwenden, welche zusätzlich wieder ein wenig Platz fordert. Ein Fach für die Kabel wäre bei der Tasche ebenso wünschenswert.



Für die Geschwindigkeitsmessungen diente ein Testsystem mit folgenden Komponenten:

  • AMD Athlon BE-2300
  • Gigabyte GA-MA78GM-S2H
  • 2x 1024MB DDR2-800
  • Western Digital WD6400AAKS

In dem Gehäuse wurde eine Hitachi 5K160 Festplatte mit 80 GB und S-ATA-Interface verbaut, eine 2,5" IDE-HDD stand für Tests leider nicht zur Verfügung.


Insgesamt sind die Leistungswerte zufriedenstellend, zählen jedoch nicht unbedingt zur Spitzengruppe. Wird das Integral NMAX über USB angeschlossen, zeigt sich jedoch eine deutliche Limitierung des internen USB-Controllers, wobei die Werte immer noch in einem guten Praxisbereich liegen. Angebunden über eSATA fallen natürlich sämtliche Hürden und die Festplatte erreicht Werte wie im fest eingebauten Zustand. Die Zugriffszeiten sind sowohl im Betrieb über USB als auch über eSATA auf einem guten Niveau.