Praxis & Performance


Eins können wir gleich vorweg nehmen: Der jeweilige Einbau der Festplatten in das externe Gehäuse ging ohne Probleme von statten. Der gesamte Prozess ist selbsterklärend, wer dennoch Hilfe benötigt, findet im Handbuch seinen treuen Helfer. Doch keiner kauft ein hübsches Auto für viel Geld, wenn es nur 50 km/h fährt. So muss auch Akasas élite-Serie ein paar Tests über sich ergehen lassen. Für die Ermittlung der Werte kam folgendes Testsystem zum Einsatz:

  • CPU: AMD Athlon BE-2400
  • Mainboard: Gigabyte MA78GM-S2H (780G, SB700)
  • Ram: 2x 2048 MB OCZ DDR2-1066 Platinum
  • Grafikkarte: Sapphire Radeon HD3870


Für die Benchmarks des 3,5"-Gehäuses verwendeten wir eine Samsung 500 GB HD501LJ Festplatte aus der T166-Reihe mit 7200 U/min und 16 MB Cache. Der kleinere Bruder wurde mit einer Western Digital 120 GB 1200BEAS Festplatte mit 5400 U/min und 8 MB Cache auf Herz und Nieren geprüft. Auf den Card Reader gehen wir später am Ende des Abschnitts ein.


Wie die Grafik zeigt, limitiert bei der Verbindung über USB 2.0 sowohl bei den 2,5"-, als auch bei dem 3,5"-Gehäuse eindeutig der USB Controller. Zwar schafft USB 2.0 in der Theorie 60 MB/s, in der Praxis bleiben je nach Endgerät jedoch nur selten mehr als 35 MB/s übrig. Unsere Probanden erreichten jeweils um de 24-25 MB/s im Schnitt, was leider nur Mittelmaß darstellt. Mit einem hochwertigeren Controller innerhalb der Geräte hätte sich sicherlich noch das eine oder andere Megabyte bei der Übertragungsrate heraus zaubern lassen können. Völlig anders hingegen sieht es bei der Verwendung der eSATA-Schnittstelle aus. Hier können die Festplatten ihre volle Leistung ausspielen. Unsere 500 GB 3,5"-Festplatte konnte hier beim Lesen fast 80 MB/s erreichen, im Schnitt waren es am Ende 62 MB/s. Kein Spitzenwert, jedoch ein sehr guter. Die kleinere 2,5"-Festplatte schaffte immerhin noch respektable 52 MB/s maximal, im Schnitt blieben davon ca. 41 MB/s übrig. Insgesamt gesehen bieten die Festplattengehäuse eine solide Leistung, die Krone für besonders herausragende Leistungen können sie sich jedoch nicht aufsetzen. Der Anwender merkt davon natürlich nichts und ist hier gut beraten.


Der Card Reader präsentiert sich hier von einer anderen Seite. Für den Test kamen eine 1 GB Type H-Speicherkarte von Fujifilm, eine 512 MB Sandisk SD-Speicherkarte und ein Sony MemoryStick Micro M2 zum Einsatz. Um es kurz und knapp zu machen: Bei allen drei Speicherkarten waren die Performancewerte der Lesetests im Rahmen der Erwartungen. Zudem überzeugt der Card Reader auch bei der Kompatibilität, sowohl Smartcards als auch SIM-Karten wurden ohne Probleme erkannt.