Erscheinungsbild & Funktionsweise


Auch wenn immer gesagt wird, dass es auf die inneren Werte ankommt, will am Ende niemand hässliche Peripherie kaufen. Die Designabteilung von Akasa dachte ähnlich. Das Design ist bei den Festplattengehäusen und dem Card Reader prinzipiell identisch, logisch, da alle drei aus einer Serie stammen. So kommen die Geräte alle in einem quaderförmigen Gehäuse daher, welches an den Seiten abgerundet wurde. Der Korpus ist jeweils aus Aluminium gefertigt, die abgerundeten Seiten aus glänzend schwarzem Kunststoff. Ebenfalls aus Aluminium bestehen auch die vorderen und hinteren Abdeckungen, jedoch wurde hier der Werkstoff aus optischen Gründen bei den Laufwerksgehäusen schwarz eloxiert, wobei ein silbern schimmernder Rand gelassen wurde. Das optische Highlight setzen jedoch eindeutig die Lederüberzüge an der Ober- und Unterseite der Geräte. Die Struktur erinnert ein wenig an eine Schlangenhaut und verleiht dem Äußeren auch eine gewisse Lebendigkeit. Dadurch bildet das Design einen Gegensatz zum derzeitigen marktüblichen Trend von glatten Oberflächen, ein Schelm, wer hierbei an Geschichten von Schlangen und Äpfeln denkt. Fast ein wenig protzig und überdimensioniert im Vergleich zum Rest wirkt der Schriftzug des Herstellers, andererseits bietet das strukturierte Silber einen schönen Kontrast zur Oberfläche. Zudem soll man ja auch erkennen, wer die Schmuckstücke herstellt. Alle Materialien zusammen ergeben einen sehr hochwertig anmutenden Eindruck, die Haptik ist Bestens. Betrachten wir nun noch einmal kurz die spezifischen Eigenheiten der einzelnen Schmuckstücke.



Das Festplattengehäuse für normale 3,5"-SATA-Festplatten besitzt zusätzlich noch eine Halterung, damit das Gerät auch vertikal aufgestellt werden kann. Durch die Verwendung von glänzend schwarzem Kunststoff gestaltet sich dieser nicht minder edel und passt perfekt zum Gehäuse. Die Füße sind gummiert, sodass ein sicherer Stand gewährleistet ist. An der Rückseite hat Akasa alles Notwendige untergebracht, leider auch die blau leuchtende Status LED. Neben den obligatorischen Anschlüssen für die Spannungsversorgung und USB 2.0 spendiert Akasa zusätzlich eine eSATA-Schnittstelle. Ein Ein-/Ausschalter darf hier natürlich nicht fehlen. Die Anschlüsse sind sauber beschriftet und sollten keine Fragen aufwerfen. Falls doch, kann problemlos auf das bereits gelobte Handbuch zurückgegriffen werden.


In Sachen Ausstattung steht das kleinere 2,5"-Case seinem großen Pendant in nichts nach. Auch hier befinden sich sämtliche Anschlüsse und die blaue Status LED an der Rückseite. Zur eSATA-Schnittstelle gesellen sich ein Mini-USB-Anschluss und ein kleiner Stecker, über den die Stromversorgung über USB gewährleistet wird, falls das Gehäuse an einem eSATA-Anschluss betrieben wird.


Zu guter Letzt der Card Reader. Trotz insgesamt bis zu 28 unterstützter Formate und acht Slots für diese, konnte er sehr kompakt gehalten werden. Möglich macht dies ein kleiner Trick, denn Akasa hat die Karteneinschübe sowohl an der Vorderseite als auch an der Rückseite untergebracht.  Diese wurden im Übrigen im Gegensatz zu den Festplattengehäusen nicht schwarz eloxiert, denn die kleine Beschriftung lässt sich auf einem hellen Hintergrund besser ablesen. Schön, dass hier mitgedacht wurde. Angeschlossen wird das Lesegerät ganz normal über USB.