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Autor: Marco Fischer

Letztes Update:  9.03.2010

Erscheinungsbild & Funktionsweise

In einer klassischen Pappschachtel geliefert, macht Wavemaster anfänglich nichts grundsätzlich anders, als die Konkurrenz. Es dominieren die Farben Schwarz und Grün und ein Sichtfenster erlaubt einen Blick auf das In-Ear-Headset. Auf der Rückseite sind die technischen Daten und Features abgedruckt, welche für Freude sorgen: Das Score-Headset glänzt mit einer Lautstärkeregelung, einem flexiblen Kabel und Anschlussmöglichkeiten für eigentlich alle Geräte, die eine Klinkenbuchse haben.

Auch beim Lieferumfang werden große Geschütze aufgefahren. Neben einer praktischen Transporttasche befinden sich drei verschiedene Paare Aufsätze für die In-Ear-Kopfhörer, zwei Adapterkabel und eine praktische Tragetasche in der Verpackung.

Angefangen bei der Tasche, bietet diese beim Transport Sicherheit für das Headset und sorgt dafür, dass man das Anschlusskabel nicht um den geliebten MP3-Player wickeln muss - denn bei dieser Methode sind Kabelbrüche vorprogrammiert. Da gewöhnliche Klinkenstecker drei Kontakte besitzen (linke Seite, rechte Seite, gemeinsame Masse), das Wavemaster Score aber einen Stecker mit vier Kontakten besitzt (zusätzliches Mikrofon), setzt der Hersteller auf zwei Adapterkabel, wenn nicht beispielsweise ein iPhone oder ein ähnliches Gerät zum Einsatz kommt (dessen Klinkenbuchse vier Kontakte besitzt). Das kurze Adapterkabel ist für Nokia-kompatible Mobiltelefone mit entsprechender Klinkenbuchse gedacht. Der zweite Adapter ist ca. 1,20 Meter lang und spaltet den vierpoligen Stecker auf jeweils einen Stecker für die Ohrhörer und das Mikrofon auf. Damit ist der Anschluss an den PC oder an das Notebook am einfachsten, wenn man das Mikrofon benutzen möchte.

Das eigentliche Objekt dieser Review, das Headset, kommt mit einer ungewöhnlichen aber interessanten Kabelführung daher. Etwa auf Brusthöhe befindet sich ein Lautstärkeregler mit Schiebemechanismus. Danach teilt sich das mit Nylonschlauch ummantelte Kabel auf und ist wie ein Halsband ausgeführt, aus dem sich die Kabel zu den Ohrhörern abzweigen. Ein Verdrehen des Halsbandes wird durch ein Gelenk hinten am Hals vermieden, was wirklich praktisch ist und einigen Frust beim Entwirren des Kabels vermeidet. Das Mikrofon befindet sich in einer Kapsel auf der rechten Seite und fällt sehr groß aus.

Die Ohrhörer sind relativ kompakt gebaut und somit unauffällig zu tragen. Auf der Seite ziert sie das Wavemaster-Logo in Silber und sticht aus dem sonst dominierenden Schwarz hervor. Für den richtigen Sitz im Ohr sollen drei verschiedene auch schwarze Paare Aufsätze sorgen - einmal in kleiner Größe und je einmal in mittlerer Größe mit einer bzw. zwei Lamellen. Leute mit großen Ohrkanälen werden von Wavemaster erst einmal nicht berücksichtigt, sofern die Aufsätze nicht anderswo bezogen werden.

Bisher macht das Headset einen guten Eindruck - bis auf kleinere Details, die uns ein wenig stören. Interessant wird, ob sich das Score auch in der Praxis, insbesondere bei der Klangqualität, behaupten kann.