Temperaturen & Dämmwirkung

In geschlossenem Gehäuse, bei dem die Entlüftung über lediglich zwei mit ~ 700 U/min drehenden Yate Loon D12-SL12 Lüfter (Heck und Netzteil) erfolgt, messen wir die Last- und Idle-Temperaturen einer Western Digital Scorpio SATA-HDD mit 160GB Kapazität durch die Verwendung einer Aquaero 4.0. Der Temperatursensor ist in der Box auf der Oberseite der Festplatte angebracht. Last wird durch das Packen von ~ 5 GB Daten auf der Platte selbst und das gleichzeitige Kopieren und Lesen auf und von der Platte erzeugt.

Die ohnehin schon geringe Geräuschkulisse wird durch ein Quiet Drive nochmals deutlich reduziert. In unserem leisen Testsystem war die Platte nicht zu vernehmen. Mit dem Ohr auf die Box gelegt, kann man die Zugriffe der Festplatte hören, jedoch nicht mehr im geschlossenen Gehäuse. Ist das designierte Gehäuse nicht zu klapprig, wird eine 2.5"-Festplatte mit dem Quiet Drive komplett zum Schweigen gebracht.

Temperaturen unter Last




Temperaturen im Ruhezustand


Offensichtlich findet durch die Verwendung der Box eine zusätzliche Kühlung der Platte statt - keine Selbstverständlichkeit. Dabei sollte bei Einbau darauf geachtet werden, dennoch eine ausreichend "luftige" Umgebung für die Box zu schaffen. Vor allem wichtig ist dies in älteren Gehäusen, die schlecht belüftet sind oder bei PCs, die mit sehr vielen Platten ausgestattet werden sollen. Nicht, weil die Dämmbox für höhere Temperaturen sorgt, sondern um generell einer Überhitzung der Platte(n) und somit Datenverlust vorzubeugen.