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Coollaboratory Liquid Ultra + Reinigungsset


Mit der neuen "Liquid Ultra" entwickelte der Hersteller Coollaboratory eine neue Wärmeleitpaste aus Metall, die das Vorgängermodell "Liquid Pro" in puncto Leistung und Anwendbarkeit übertreffen soll. Eine Neuigkeit sind vor allem die im Lieferumfang enthaltenen Pinsel, mit denen die Paste im Praxistest gleichmäßig verteilt werden kann. Außerdem ist nach wie vor ein Reinigungsset enthalten, das aus einem Reinigungstuch und einem Schleifpad besteht. Die dreisprachige Bedienungsanleitung ist aufgrund einger Informationen zum Auftragen und zur Entfernung der Wärmeleitpaste besonders praktisch. Der Käufer erhält beim Kauf eine Menge von 0,15 ml für relativ teure 8,89 € (Preis/1 ml: 59,27 €).

 


Wie bereits erwähnt kann die "Liquid Ultra" besonders leicht aufgetragen werden, auch wenn man wegen der Leitfähigkeit besonders vorsichtig arbeiten sollte.
Im ersten Testdurchlauf stellte sich heraus, dass die Paste schlichtweg zu dünn aufgetragen wurde. Wenn sowohl der Kühlerboden als auch der Heatspreader nicht völlig plan geschliffen sind, ist eine dünne Schicht für die Prozessortemperatur nicht von Vorteil. Nach einem Abbruch wurde die Wärmeleitpaste zusätzlich auf den Kühlerboden aufgetragen, um zu sehen, wie sich die Temperatur bei einer dickeren Schicht entwickelt. Tatsächlich ist diese um mehrere Kelvin gesunken.
Die Reinigung verlief ebenfalls nicht ohne Probleme. Zwar konnte der Heatspreader mit dem Reinigungstuch relativ gut gesäubert werden, die Kupferoberfläche des Kühlers aber umso weniger. Um die Paste restlos zu entfernen, muss höchstwahrscheinlich das Schleifpad angewendet werden, worauf wir in unserem Test jedoch verzichtet haben. Ein weiterer Nachteil ist der Schmutz, der beim Entfernen der "Liquid Ultra-Paste" aufgrund des Metalls entsteht.