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Akasa AK-TC5022, Arctic Cooling Arctic MX-3 & Arctic Ceramique


Akasa AK-TC5022

Die Akasa AK-TC5022 High Performance Wärmeleitpaste erreichte uns in einer bunt bedruckten Blisterverpackung. Ihre Beilage enthält Informationen über die Anwendung und einige technische Daten. Im Lieferumfang befinden sich neben der 3,5 g schweren Paste eine mehrsprachige Anleitung und ein Plastikspatel zum Auftragen. Die Silikonpaste ist äußerst dick- und zähflüssig und kann deshalb trotz Spatel nicht besonders gut verteilt werden.


Arctic Cooling Arctic MX-3

Wir freuen uns, die brandneue Arctic MX-3 Wärmeleitpaste von Arctic Cooling mit den anderen Wärmeleitmitteln vergleichen zu können. Als Nachfolger der MX-2 Paste soll sie noch leistungsstärker und effizienter sein. Die Mixtur, welche aus Kohlenstoffmikropartikeln besteht, ist elektrisch nicht leitfähig. Die Spritze, die 4 g des Wärmeleitmittels beinhaltet, ist mit einer Silberfolie beklebt und liegt gut in der Hand. Die Paste kann relativ leicht aufgetragen werden, auch wenn ein Verstreichwerkzeug  nicht zum Lieferumfang gehört. Nach kurzem Verteilen ist der ganze Heatspreader gleichmäßig bedeckt.


Arctic Ceramique

Wie wir bereits in unserer ersten Review über Wärmeleitpasten berichteten,  erhält man die Arctic Ceramique ausschließlich in einer unscheinbaren Spritze. Es wird weder eine Kurzanleitung noch ein Spatel zum leichteren Auftragen mitgeliefert, da Arctic Silver ausschließlich durch Leistung überzeugen möchte. Die Anwendung des Wärmeleitmittels, von dem sich 2,5 g in einer Spritze befinden, gestaltet sich wegen der dickflüssigen Konsistenz sehr gut. Bereits nach kurzem Verstreichen verteilt es sich gleichmäßig auf der ganzen Oberfläche des Prozessors. Die silikonfreie und elektrisch nicht leitende Paste benötigt laut Herstellerangaben zwölf Stunden, um die optimale Wärmeleitfähigkeit zu entwickeln. Durch die hohen Temperaturen des Prozessors entwickelt sie jedoch auch bei diesem Testverfahren die volle Leitfähigkeit.