Autor: Johannes Bollow und Yves Grünwald

Letztes Update: 20.10.2010

Praxistest

Arctic Cooling Breeze Mobile

Nimmt man den Arctic Cooling Breeze Mobile in Betrieb, so zeigt sich ein leichtes Motorklackern. Auch wenn dieses Geräusch nicht weiter stört, ist es gut wahrnehmbar. Es wird eine angenehme Briese erzeugt, die aber etwas stärker hätte ausfallen können. Hier spiegelt sich die Konstrukion mit rahmenlosem Lüfter wieder.

Das bewegliche Kabel lässt sich gut in jede gewünschte Position biegen und erfüllt damit auch ihren Zweck.

Für Notebookbesitzer ist es also eine willkommene Lösung an heißen Tagen, wobei hier die Entfernung zum User geringer ist und die Windstärke etwas höher ausfällt. In Kombination mit dem C1Mobile ergibt das so die perfekte Lösung für warme Tage am Strand oder im Park.

 

 Arctic Cooling Breeze Pro

Auch der Breeze Pro besitzt bei niedrigen Drehzahlen ein deutliches Motorengeräusch. In den höheren Drehzahlbereichen geht dieses Motorengeräusch in ein etwas angenehmeres Luftrauschen über. Lässt man den Lüfter auf der niedrigsten Stufe bei 800 U/min laufen so ist schon aus einem halben Meter Entfernung kein Luftzug mehr spürbar. Erst ab ungefähr 1.200 U/min empfängt man eine leichte Briese und auf der höchsten Stufe bei 1.800 U/min wird man von einem sehr angenehmen Windzug erfrischt. Die vier USB Ports funktionieren ebenfalls ohne Probleme und sind gut erreichbar.  

 

Arctic C1Mobile 

Das C1Mobile fängt selbst bei bewölktem Himmel schnell an zu laden und auch bei Kunstlicht reagiert das Solarpanel gut. Nach der langen Ladezeit von mindestens 12 Stunden war es in der Lage ein Sony Ericsson K800i mit dem beiliegenden Adapter voll aufzuladen. Auch der Arctic Cooling Breeze Mobile funktioniert tadellos mit dem C1Mobile. Nach längerer Zeit bei direktem Sonnenlicht wird das Gerät allerdings sehr warm. Läd man das C1Mobile nur eine Stunde auf, ist es im Stande ein Handy für 1 bis 2 Minuten zu laden. Der Breeze Mobile dreht für etwa 5 Minuten. Man sollte das Gerät also am besten voll aufladen bevor man es nutzen will. 

 

 

Arctic Sound S111

Die Lautsprecher sind in Ihrer Anwendung selbsterklärend. Mittels des Drehrades kann die Lautstärke den eigenen Wünschen angepasst werden und übertrifft bei maximaler Einstellung die verbauten Exemplare im Testnotebook (Acer 4625G). Einziges Manko: Da es sich um aktive Lautsprecher handelt, ist die Stromversorgung unumgänglich. Somit wird die Mangelsituation an freien USB-Ports an Laptops weiter verschärft. In Kombination mit einem USB-Hub bzw. den Netzteilen Arctic C1, C2 oder dem Solarpanel C1Mobile kann man diesem Umstand jedoch entgegenwirken. Positioniert man das C1Mobile derart vor den Laptopbildschirm, das das Bildschirmlicht darauf fallen kann, ist sogar die Nutzung in dunklen Räumen möglich. 

Das Klangbild der Lautsprecher ist klar, besitzt aber kaum Tiefen. Somit ist das S111 nicht unbedingt für den Genuss von HD-Material geeignet, bietet sich aber durchaus für den ein oder anderen Film für zwischendurch an, da die Tonqualität den Standardlautsprechern in Laptops bzw. gewöhnlichen Kopfhörern dennoch überlegen ist, zumal man die Lautstärke über den Maximalwert von Windows anheben kann.