Software im Detail



Alphacool legt seinem Display eine eigens entwickelte Software bei. Die Installation läuft ohne Probleme ab, unabhängig davon ob mit Treiber oder ohne. Ein nachträgliches Installieren des selbigen stellt keine Probleme dar. Für unseren Test haben wir die aktuellste verfügbare Version von der eigens für die Displays eingerichteten Homepage  www.alphalcd.de heruntergeladen. Ist das Display eingesteckt startet es nicht automatisch seinen Betrieb. Hierfür muss man die Software starten. Diese gönnte sich bei unserem Testsystem rund 17 bis 20MB Arbeitsspeicher. Am Anfang des Betriebs spult das Display ein vorgegebenes Profil ab. Hier zeigt es was es kann. Will man sich an seine eigene Darstellung wagen nutzt man den Seiteneditor der Software. Hierfür klickt man mit einer beliebigen Maustaste auf das Alphacool Logo in der Trayleiste und im folgenden Menü wählt man eben den besagten Seiteneditor auf.

Mittels "Start" -> "Neu" öffnet man eine neue Seite. Das Programm erkennt sofort welches Display angeschlossen ist und fragt nach einem gewünschten Namen. Die Oberfläche ist gut strukturiert und bietet die üblichen Möglichkeiten wie man sie von diversen Text und Bildbearbeitungsprogrammen kennt. Einmal auf "Bearbeiten" -> "Objekte hinzufügen..." gedrückt eröffnet einem das Programm seine wirklichen Stärken: 14 Register mit Gestaltungsmöglichkeiten und Plugins. Angefangen von den windowseigenen Mitteln, über den bekannten Winamp-Player bis hin zu den Systemtools Everest, Speedfan & Co. Jedem können (wenn installiert) diverse Werte entlockt und mittels einfacher Handgriffe zur Anzeige gebracht werden. Dabei bleibt es dem Benutzer überlassen ob er diese in Echtzeit auf dem Display anzeigen lassen will.

Zu Beginn haben wir unser, vorher in monochrome Farben umgewandeltes, Logo als Hintergrundbild eingestellt. Mittels zweier Textfelder hat man schnell seine erste Anzeige geschaffen und auf das LCD gebannt. Durch die Unterstützung diverser Systemtools sowie dem Auslesen von Systemdaten ist es unkompliziert möglich, eine ansehnliche Systemübersicht zu kreieren. Unser Beispiel hatte zum Schluss 25 Elemente und zeigte einige wichtige Systemdaten, die aktuelle Uhrzeit sowie unser Logo an. Fertige Seiten kann man sehr einfach importieren und exportieren. Ideal also zum weitergeben an Freunde oder zum Speichern als Backup.

Zum Verwalten der erstellten Seiten verwendet man den Profileditor. Hier werden automatisch alle erstellten sowie vorgegebenen Seiten aufgelistet. Wir haben zur Übersicht ein wenig aufgeräumt. Immerhin liefert Alphacool gleich 11 vorgefertigte Seiten mit. Im Profileditor kann man nach Herzenslust einstellen und experimentieren. So gibt es unter anderem die Möglichkeit bei aktivem Bildschirmschoner seinem Display ebenfalls ein anderes Bild zu geben.

Hat man alles nach seinen Wünschen eingestellt kann man mittels des Vorschaufensters sehen was aktuell auf dem Display vor sich geht. Je nach Wunsch lässt sich dieses Fenster anpassen. Geschickt gelöst wurde das Ein- und Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung. Dies geschieht mittels eines einfachen druck auf die "L" Taste wenn man sich im Vorschaufenster befindet. Ein komplettes Ausschalten des Displays ist nur durch beenden der Software möglich.

Sollte einem die Alphacool Software trotz der einfachen Bedienung und des guten Umfanges nicht zusagen besteht immer noch die Möglichkeit das Universaltool "LCDHype" zu verwenden. Hierfür ist lediglich ein Treiber von Nöten. Diesen bietet aber Alphacool, stets aktuell, auf der oben erwähnten Internetseite des Displays an.