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NesteQ XZero XZ-600 ATX-Netzteil - Spannungsmessungen, Temperatur- und Geräuschpegel

Aufgrund der nur zwei vorhandenen PCIe-Stecker bauen wir für den Test kurzerhand die Grafikkarte aus dem Testsystem aus und belasten die für den PCIe-Anschluss verantwortliche Leitung über den Teststand, um eine möglichst hohe Last zu erreichen.

Im Test der Leistungsaufnahme bei ausgeschaltetem PC und ausgeschalteten Netzteil liegt das Xzero 600 W auf einem sehr guten Niveau. Lediglich 1,5 bzw. 0 Watt werden uns vom Messgerät angezeigt.

Im Folgenden die Diagramme zu den einzelnen Spannungsmessungen:


3,3 Volt Leitung:


5 Volt Leitung:


12 Volt Leitung:

Wie man oben erkennen kann, ist die Stabilität der 3 V- und der 5 V-Leitung sehr gut. Lediglich letztere schwankt um 0,08 V, was aber ohne Weiteres verschmerzbar ist. Auf der 12 V-Leitung ist unter Last ein leichter Spannungsabfall zu verzeichnen. Mit den gemessenen 11,70 V stellt dies jedoch kein Problem dar, da der spezifizierte Minimumwert bei ATX-Netzteilen bei 11,40 V liegt. Beeinträchtigungen im Test gab es zudem keine, sodass wir diesen Fakt dem Probanden nicht ankreiden wollen.

Wie bereits im Menü-Punkt "Erscheinungsbild & Funktionsweise" angedeutet, verrichtet der Lüfter in Kombination mit der ASM-Steuerung seine Arbeit nahezu lautlos. Der Hersteller NesteQ hat diesbezüglich noch ein kleines As im Ärmel. Mit der sogenannten "Stack Effect Cooling Solution" kann man den Kamineffekt von warmer Luft bestmöglich zur Kühlung ausnutzen. Dafür benötigt man jedoch einen Unterdruck im Gehäuse und muss das Netzteil mit dem Lüfter nach oben montieren. Am besten unterstützt man den Kamineffekt, wenn zwischen Deckel und Gehäuse noch ein Freiraum vorliegt und zusätzlich ein Lüfter im Gehäusedeckel Luft nach oben zieht. So bleibt der Lüfter noch länger ausgeschaltet und das Xzero länger im Passivbetrieb. Man muss bei dieser Möglichkeit jedoch bedenken, dass so zwar das Netzteil leise ist, andererseits benötigt man aber sehr laufruhige Gehäuselüfter und ein Gehäuse, bei dem sich kaum Luftrauschen zeigt. Zudem spielt hierbei noch die Art der Kühlung des Prozessors eine Rolle. Bläst der Prozessorlüfter beispielsweise sehr viel warme Luft in Richtung Netzteil, so wird dieses selbstverständlich den eigenen Lüfter hochdrehen. In Anbetracht der Laufruhe des ADDA-Lüfters ist dies aber wiederum kein großes Problem.