Fazit


Wie auch schon in früheren Reviews zu FSP-Produkten angemerkt, scheint das Unternehmen zu produzieren und erst durch einen Aufkleber auf der Gehäuseseite zu definieren, welches Netzteil nun vorliegen soll. Letztendlich aber glänzt das Everest 400 mit bester Spannungsqualität und satten Reserven, guter Verarbeitung und hochwertigen Komponenten und für diese Leistungsklasse nicht selbstverständlich, dem praktischen Kabelmanagement.

Die Bezeichnung "semi-passiv" halten wir jedoch für nicht gerechtfertigt. Letztendlich läuft der Lüfter immer wieder an, in keinem Lastbereich, und sei er noch so gering, bleibt der Lüfter still und das Netzteil somit wirklich passiv. In Anbetracht der widersprüchlichen Marketing-Bezeichnung, des bei diesem Modell nebengeräuschbehafteten Lüfters und auch im Hinblick auf den vergleichsweise nicht  geringen Preis, müssen wir von einem Award absehen. Sollte die Drehzahl des Lüfters nicht besser auf einem extrem niedrigen, aber dafür konstanten Niveau gehalten werden und erst dann mit zunehmender Leistung ansteigen? Kein Spulensingen und nicht die regelmäßige Erinnerung an einen sich nun anschaltenden Lüfter wäre die Folge. Oder aber den Schwellenwert für das Anlaufen des Lüfters weiter erhöhen, sofern es die Bauteile erlauben um dem Anspruch eines semi-passiven Netzteils auch wirklich gerecht zu werden? Beide Möglichkeiten sehen wir als vorteilhaft im Vergleich zur jetzigen Präsentation des Netzteils an.

Ergänzung: Nach Rücksprache mit den Hersteller wurde uns mitgeteilt, dass eine kommende Revision einen leiseren Lüfter bekommt sowie auch der Schaltkreis der Lüftersteuerung überarbeitet werden soll.

Abschließend bedanken wir uns bei  Fortron Source für die schnelle und freundliche Bereitstellung unseres Testmusters. Vielen Dank!



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