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Enermax ECO80+ 350W ATX 2.3 Netzteil - Spannungsmessungen, Temperatur- und Geräuschpegel

Aufgrund des nur einen vorhandenen PCIe-Steckers bauen wir für den Test kurzerhand die Grafikkarte aus dem Testsystem aus und belasten die für den PCIe-Anschluss verantwortliche Leitung über den Teststand, um eine möglichst hohe Last zu erreichen.

Wie schon das Enermax PRO82+ überzeugt das ECO80+ im Test der Leistungsaufnahme bei ausgeschaltetem PC und ausgeschalteten Netzteil: 1,5 bzw. 0 Watt werden uns vom Messgerät ausgewiesen.

Im Folgenden die Diagramme zu den einzelnen Spannungsmessungen:


3,3 Volt Leitung:


5 Volt Leitung:


12 Volt Leitung:

Viele Worte sind hier gar nicht zu verlieren: Stabil und zuverlässig verrichtet das ECO80+ im angegebenen Leistungsbereich seinen Dienst. Der Hersteller gibt eine mögliche dauerhafte Belastung von 350 Watt an, Peaks sind bis 385 Watt möglich. Der Test bestätigt dies soweit, treibt man das Netzteil über diese Grenzen, schaltet es unweigerlich ab.

Im Einzeltest konnten die Lüfter der Twister-Serie, speziell der Magma nicht voll und ganz überzeugen. Zu laut sei der Betrieb bei 12 V, im gedrosselten Zustand sind Nebengeräusche zu verzeichnen. Dies bestätigt sich auch im Einsatz im Netzteil. Zwar kann das Klackern in gewisser Entfernung nicht wahrgenommen werden, das Luftrauschen bei voller Auslastung hingegen schon. Bei geringer Last können wir dem Magma-Lüfter einen nahezu lautlosen Betrieb bescheinigen. Nun muss man wieder differenzieren, wonach man sucht. Für den Großteil aller Nutzer wird der Geräuschpegel im Rahmen des Erträglichen liegen, Eigentümer von Silentsystemen werden den Lüfter verbannen wollen. Im direkten Vergleich mit dem PRO82+ 385 Watt kann er sich allerdings einen Vorteil erkämpfen. Der mit der Twister-Technologie ausgestattete Magma-Lüfter ist im Gesamten eine Nuance leiser. Stellt sich die Frage, ob das Netzteil in Rechnern zum Einsatz kommt, in denen es an seine Leistungsgrenze gebracht werden kann. Die Kabelkonfiguration gibt es eigentlich nicht her, wollen wir also hier, der Farbe des Lüfters entsprechend, den Teufel nicht an die Wand malen.