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Erscheinungsbild & Funktionsweise


Blank poliert blitzt uns das FreeStyle nach der Entnahme aus der Verpackung an. Der Deckel mit seiner planen Oberfläche ähnelt nahezu einem Spiegel. Dies wirkt einerseits hochwertig, andererseits hinterlässt jede Berührung unschöne Fingerabdrücke. Wer dies nicht mag, sollte zwingend beim Einbau Handschuhe verwenden, ansonsten ist mühsames Putzen erforderlich.


Aufmerksamkeit lenkt selbstverständlich die Seite mit den Anschlüssen für die verschiedenen mitgelieferten Kabelstränge auf sich. Fast überflüssig erscheint die farbige Markierung der Konnektoren sowie der sich darunter befindliche Sticker. Alle mitgelieferten Kabel passen nur an die dafür vorgesehenen Stecker, ein Fehlanschließen ist somit unmöglich.


Der Hauptstrang des Netzteils umfasst bereits die wichtigsten Stränge zur Grundversorgung eines potenten Systems. So stehen für aktuelle High-End-Grafikkarten bereits von Hause aus ein 6pin- und 6+2pin-Konnektor zur Verfügung. Wer auf Multi-GPU-Lösungen setzt, kann sich der zusätzlich mitgelieferten Kabel mit 6pin- und 6+2pin-PCIe-Stecker bedienen. Als umfassend können die weiteren Anschlussmöglichkeiten bezeichnet werden. Neben neun SATA-Laufwerken können sechs ATA-Laufwerke und ein Floppy mit Spannung versorgt werden. Die Kabellängen sind generell ausreichend dimensioniert, lediglich der Abstand zwischen den einzelnen Konnektoren der SATA- und 4pin-Molex-Stränge sind recht knapp bemessen.

  • ATX-Mainboard-Strang: 50cm
  • 4pin 12V ATX-Strang: 50cm
  • 4+4pin 12V EPS-Strang: 50cm
  • PCIe-Stränge (4x): 50cm
  • SATA-Stränge (3x): 45cm - 57cm - 69cm
  • 4pin-Molex-Stränge (2x): 45cm - 57cm - 69cm - 81cm (1x Floppy)


Gänzlich in schwarz gehalten, verdecken sieben Lüfterblätter die Bauteile im Inneren des Netzteils. Von außen nicht ersichtlich, offenbart sich erst nach Öffnung des Netzteils der Hersteller des 120mm-Ventilators. Amacrox setzt bei der Kühlung auf einen Lüfter von ADDA. Mit Einsicht in die  technischen Daten auf der Herstellerseite stehen alle Informationen zum verbauten Modell zur Verfügung.


Während die nackten Zahlen und der Lieferumfang von großer Potenz zeugen, könnte beim Blick auf die Platine, Bauteile und Kühlkörper der Gedanke kommen, dass es sich um ein deutlich schwächeres Netzteil handelt. Nun, der Praxistest wird es zeigen, ob das Amacrox FreeStyle hohen Belastungen standhalten kann.