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Einleitung, Technische Daten & Lieferumfang

Hart umkämpft ist er, der Markt der PC-Netzteile. Auf fast jeder Verpackung sind die Prädikate „ultra silent“, „strong“ und „reliable“ zu finden. Mögen letztere Punkte sich in den vergangenen beiden Jahren immer häufiger als richtig bewahrheitet haben, ist es um ersteren weniger gut bestellt. Wer sich ein richtig leises, quasi lautloses System aufbauen möchte, welches auch unter Last unhörbar bleibt, kommt an passiven Netzteilen kaum vorbei. Doch hier engagieren sich leider wenige Hersteller und nur allzu oft hört man von mangelhafter Qualität sowie einer lediglich bedingten Tauglichkeit für potentere Computer. Umso erstaunlicher erschien es uns, dass der deutsche Hersteller Amacrox die Konfrontation seines Calmer AX 460-PFL01 mit einem Highend-System nicht scheute, sondern ausdrücklich wünschte. Natürlich haben wir uns redlich Mühe gegeben, diesem Wunsch nachzukommen und das Netzteil ordentlich ins Schwitzen gebracht.



Das Auspacken des Calmer geht leicht von der Hand. Die funktionale und zur Schau stellende Verpackung erfüllt ihren Zweck und bietet dem Netzteil sowie seinem Zubehör den nötigen Schutz vor äußeren Einflüssen. Wehe aber, man möchte das Calmer wieder einpacken. Dann erwartet einen eine Aufgabe, die eine dritte oder gar vierte Hand durchaus rechtfertigen würde. Wir würden es demnach begrüßen, wenn Amacrox als Hersteller etwas mehr Zeit und Sorgfalt auf die Entwicklung der scheinbar unwichtigen Pappschachteln verwenden würde.

Die multilinguale und eher knappe Anleitung ist präzise in ihren Aussagen. Amüsant und deshalb hervorzuheben ist das Produktbild auf dem Cover. Hier fehlt dem Netzteil eine Verdeckschraube. Wieso das Calmer trotzdem zum Fotoshooting geschickt wurde, bleibt uns ein Rätsel.

Erwähnenswert ist ansonsten lediglich der überraschenderweise auftauchende 120mm Lüfter aus dem Hause ADDA. Überraschend deshalb, da er vom Hersteller mit keinem Wort, weder in der Anleitung noch auf der Originalverpackung, erwähnt wird. Dank des Adapterkabels von 2-Pin auf Molexstecker, lässt er sich in vielen Varianten anschließen. Ob sich das auch lohnt, ist im Testteil zu lesen.