Reviews > Multimedia > A.C.Ryan Playon! HD und HD mini > Praxistest - Teil 1: Die Features

Testumgebung

Bei der vorgesehenen Einsatzvielfalt haben wir diverse Szenarien abgehandelt. dabei kamen folgenden Geräte bzw. Komponenten unsererseits hinzu:

  • TV: LG Flatron M2362DL mit FullHD-Auflösung, HDMI-Anschluss, YPbPr-Anschlüssen und Composite Video/Sound-Anschlüssen
  • Monitore: Samsung 2333T (1920x1080 Pixel) und HP w2207 (1680x1050 Pixel); jeweils über DVI-HDMI-Adapter angeschlossen
  • Sound: Edifier S550-Soundsystem
  • Netzwerk: 
    • Kabel: Cat5e
    • Switch: Digitus DN-8007C1 (5-Port Gigabit)
    • WLAN: ASUS RT-N15
  • PC: AMD Phenom II X4 940 BE, 4 GB RAM, Gigabyte GA-MA785GM-US2H, OCZ Vertex SSD, Windows 7 (x64), Suse Linux 11.3 (x64)
  • USB-Festplatte: Western Digital Caviar Green WD20EARS mit 2 TB Speicher
  • ODD: LG GGC-H20L BluRay-Laufwerk

  

Kleine ganz groß

Bevor wir mit dem Praxistest beginnen können, müssen die Geräte einen sicheren Standort finden. Aufgrund der Größe sollte es allerdings kaum zu Problemen kommen. Idealerweise sollte man dennoch für ausreichend Luftzirkulation sorgen.

Sollte der zu verwendende Fernseher bereits über einen HDMI-Eingang verfügen, ist dieser vorzuziehen, da sowohl Ton, wie auch das Bild über ein Kabel übertragen wird. Somit lassen sich Kabelwülste hinter dem Fernseher vermeiden und eine mögliche Fehlersuche deutlich eingrenzen. 

Da der Funktionsumfang der beiden Boxen nahezu gleich ist, beginnen wir der Einfachheit halber mit den Gemeinsamkeiten. 

 

Was Du kannst, kann ich schon lange...

Nachdem die Box mit dem Fernseher oder dem Monitor, sowie den Lautsprechern verbunden ist, die Fernbedienung mit den beiliegenden Batterien bestückt und die Chips auf dem Couchtisch stehen, konnte es endlich losgehen. Ein sanfter Druck auf die Power-Taste der Fernbedienung lässt das A.C.Ryan-Logo auf dem Bildschirm erscheinen. Soweit so gut. Allerdings ist der Bootvorgang mit knapp 25 Sekunden nicht unbedingt in der Zeit eines Wimpernschlages vorbei, dauert aber gefühlt auch keine Ewigkeit. 

Nach erfolgtem Bootvorgang gelangt man in das Hauptmenü. Folgende Optionen stehen bei beiden Geräten zur Verfügung: 

  • Browser
  • Mediathek
  • Movie Jukebox
  • Internet Feeds
  • Internet Radio
  • Datei kopieren
  • Einstellungen

Im Browser erhält man Zugriff auf alle angeschlossenen Geräte. eigenartigerweise werden im Menü auch nicht angeschlossene Geräte angezeigt. Zur Unterscheidung setzt A.C.Ryan auf normalen und fett gedruckten Text, wobei Letzteres für angeschlossene Geräte vorgesehen ist. 

Die Mediathek erlaubt die direkte Suche von Musik-, Foto- bzw. Filmdateien.

Etwas kompliziert wird es mit der Music Jukebox, doch dazu später mehr. 

Im Menüpunkt Internet Feeds hat man derzeit Zugriff auf die Unterpunkte "News", "Picasa", "Flickr" und "Weather". "Picasa" erlaubt die Einwahl zu einem vorhandenen Picasa-Konto, sowie der Suche nach Fotos. Letzteres bietet auch "Flickr", allerdings hat man hier die Möglichkeit jeweils 50 Bilder je angezeigter Seite anzusehen. 

Möchte man der Musik dieser Welt lauschen, so bietet sich der Menüpunkt Internet Radio an. Hier kann man zwischen 19 verschiedenen Genre wählen bzw. gezielt nach Begriffen suchen. 

Unter Datei kopieren verbirgt sich schlicht ein Menü zur direkten Kopie einer Datei von einem angeschlossenen Datenträger auf einen anderen.

Bei Einstellungen kann man die folgenden Setup-Optionen finden:

  • Audio
  • Video
  • Netzwerk
  • System
  • Sonstiges

Den kompletten Inhalt der vorhandenen Optionen wiederzugeben würde den Rahmen dieser Review sprengen, weshalb wir uns im Folgenden auf die wichtigsten beschränken werden.  

Da wäre zunächst im Videomenü die Möglichkeit, aus vier verschiedenen Seitenverhältnissen zu wählen: Pan Scan 4:3, Letter Box 4:3, 16:9 und 16:10. Weiterhin besteht unter "Videosystem" die Auswahl für folgende Einstellungen: HDMI, NTSC, PAL, 480p, 576p, 720p 50 Hz, 720p 60 Hz, 1080i 50 Hz, 1080i 60 Hz, 1080p 50 Hz und folgerichtig auch 1080p 60 Hz. Der 1080p 24 Hz-Modus für die Videowiedergabe muss separat ausgewählt werden. Ebenfalls Erwähnenswert ist die Bildschirmauflösung, welche Standardmäßig auf unseren Geräten bei 1220 x 660 Pixeln lag.

Unter Netzwerk kann man sowohl DHCP nutzen, wie auch manuelle Einstellungen vornehmen und eine feste IP vergeben. Ebenfalls mit an Bord ist ein PPPoE-Setup und Einstellungen für WLAN (insofern der optionale WLAN-Adapter angeschlossen ist). Der NAS-Modus kann ebenso ein- oder abgeschaltet werden.

Unter System sind die Einstellungsoptionen "Menüsprache", Systemaktualisierung", "Kindersicherung", "Systeminfo" und die "Werkseinstellungen" zu finden. 

Zu guter Letzt noch der Punkt Sonstiges. Unter dem Begriff "PIN Protection" kann man dem Gerät einen PIN-Code für den Zugriff auf bestimmte Menüpunkte vergeben. Dies kommt unter Anderem bei der Kindersicherung zu Gute.   

 

Wer hat, der kann...

Im Gegensatz zur kleineren Playon!HD mini bietet die Playon!HD zusätzliche Funktionen mit entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten.

Im Hauptmenü befindet sich zusätzlich der Punkt Torrents. Diese werden innerhalb der Einstellungen allerdings nicht mit gleichem Namen verdeutlicht, sondern mit der etwas irreführenden Abkürzung "BT", welches nicht nur für Bit-Torrent, sondern auch für BlueTooth stehen kann. 

Die wohl wichtigsten Parameter sind hier: "Max Download", "Max Upload", "Inaktiver Switch", "Seed-Zeit", "Auto-Löschen" und "Max Torrents". 

Ebenfalls hinzu gekommen ist die Anmeldesteuerung, die Fernwartung per Remote Control und FTP-Einstellungen im Netzwerke-Untermenü.

Des weiteren spendiert A.C.Ryan der Playon!HD den Auswahlpunkt "Wiedergabeliste" innerhalb des Browsers.