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Erscheinungsbild & Montage


Befreit man den Kühler aus seiner an eine Schatztruhe erinnernde Verpackung, so denkt man wahrlich an einen Schatz in den eigenen Händen. Der schwarze Nickelüberzug vermittelt Eleganz, die schiere Größe lässt gute Kühlleistungen erahnen.   

 

   


Am Boden befinden sich zunächst vier Heatpipes mit HDT-Technik. Direkt darüber sind noch einmal drei Heatpipes mit kleinerem Durchmesser platziert worden. Insgesamt 52 Lamellen sorgen für die Wärmeabgabe.

 

   


Der Kühler sitzt mittig auf dem Prozessor, zwei optionale 120 mm-Lüfter können mittels beiliegender Gummientkoppler einfach zwischen die Lamellen gesteckt werden. Dies sorgt für optimalen Halt und dafür, dass keine Vibrationen von den Lüftern auf den Kühler übertragen werden.

Durch die Towerbauweise ist es leider nicht in ausreichendem Maße möglich, zusätzlich zum Prozessor noch die Speicherbänke oder die Spannungswandler zu kühlen, wodurch sich diese im Betrieb etwas mehr aufheizen. Auf eine gute Gehäusebelüftung sollte deshalb nicht verzichtet werden. Vorteil dieses Konzeptes ist allerdings, dass der Kühler im Luftstrom des hinteren Gehäuselüfters bzw. Netzteillüfters (je nach Montageort im Gehäuse) liegt.

 

   


Zur Montage des Kühlers mittels der beiliegenden Halterungen muss das Mainboard ausgebaut werden. Vor dem eigentlichen Einbau von Thor's Hammer wird die Sockelhalterung mit dem Boden verschraubt. Einfacher gestaltet sich der Einbau bei einem AMD-System. Hier muss lediglich die Halteklammer zwischen die Heatpipes gesteckt und der Kühler auf dem Retentionmodul verankert werden. Die Packung Wärmeleitpaste reicht für etwa zwei Montagen. Wichtig ist bei HDT-Kühlern, dass man etwas mehr Paste verwendet, da hier die Zwischenbereiche zwischen den Heatpipes mit Wärmeleitpaste aufgefüllt werden sollten. Für Intel-Systeme liegt eine Backplate bei, die sowohl für den Sockel 775, als auch für den Sockel 1366 verwendet werden kann. Leider gestaltete sich diese Sockelhalterung etwas hakelig. Die Schrauben werden lediglich mit den Federn auf die zuvor am Kühler angebrachten Bleche gesteckt. Drückt man nicht ausreichend stark nach unten, sodass die Schraube in das Gewinde der Backplate greift, so schnellt einem die Feder samt Schraube entgegen. Der kleine Schraubenschlüssel muss dagegen nur bei zwei der Schrauben verwendet werden, an die anderen beiden gelangt man problemlos mit Hilfe eines Kreuzschlitzschraubendrehers. Glücklicherweise liegen diese genau gegenüber, sodass man in Ruhe zuerst zwei Schrauben über Kreuz mit dem Schraubendreher befestigen kann, bevor man sich den anderen beiden mit dem kurzen Maulschlüssel widmet.