Erscheinungsbild & Montage


Der Kühler ist im Design eines klassischen Towerkühlers gehalten. Die Lamellen bestehen aus matt schimmerndem Aluminium und sind hochwertig verarbeitet. Dies trägt zu einer verletzungsfreien Montage bei. Die drei in U-Form gebogenen Kupfer-Heatpipes sind vernickelt und am Boden abgeschliffen. Dies führt dazu, dass das Kupfer am Boden blank ist und so ein optimaler Wärmeübergang stattfinden kann. Der weiß beleuchtete UV-aktive Lüfter weiß optisch zu überzeugen. Durch den schwarzen Rahmen und den orangefarbenen Rotor werden zusätzliche optische Akzente gesetzt. 

 


Positiv anzumerken ist die gelungene Entkopplung des Lüfters, welche auch die Montage erleichtert. So lässt sich der Lüfter einfacher und besser am Kühler befestigen als bei der, bei anderen Kühlern, oft verwendeten Klammermontage.



Die Bodenplatte des Kühlers besteht aus Aluminium und den eingelassenen und abgeschliffenen Heatpipes. Diese Technologie mit dem Namen H.D.T. soll einen Wärmeübergang ersparen. Rein rechnerisch dürfte der Unterschied zu einer herkömmlichen Bodenplatte marginal sein, in der Praxis spielen allerdings Fertigungstoleranzen und andere Faktoren keineswegs eine untergeordnete Rolle.

 


Da durch das Towerdesign eine Kühlung der umliegenden Komponenten wie Ram, Spannungswandler und Kondensatoren nicht stattfindet, wurde ein Luftleitblech beigelegt, der den Luftstrom wenigstens auf die Spannungswandler lenkt. Dieser "Spoiler" fällt allerdings negativ auf. Er lässt sich zwar leicht montieren, sitzt aber nicht fest genug und rutscht sehr leicht aus der Führung. Um Schäden am Testsystem zu vermeiden wurde auf die Montage des Bleches verzichtet. Durch die im Vergleich zu anderen Kühlern recht kompakte Größe können Kompatibilitätsprobleme nahezu ausgeschlossen werden. So ist auch ein Ausbau des Arbeitsspeichers ohne entfernen des Kühlers möglich.

 


Da der Kühler keine Backplate verwendet, kann er ohne Ausbau des Mainboards installiert werden. Dank eines eigenen Retentionsmoduls wird des Weiteren auf eine Montage mit Intel-typischen Push-Pins verzichtet. Das Modul wird einfach auf das Mainboard gesteckt und danach vier Plastikbolzen in die Schraublöcher gedrückt um die Widerhaken auseinander zu treiben. Danach wird der Kühler in die vorgesehenen Nasen eingehakt. Dies garantiert einen guten Anpressdruck und leichte Montage. Das Entfernen des Kühlers ist ebenso einfach wie der Einbau und erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Die Anleitung mit den Einbauhinweisen ist auch für den Laien ausreichend bebildert und leicht verständlich. In Aktion bietet der Xigmatek ein durchaus ansprechendes Bild, besonders in dunkler Umgebung weis die Optik zu überzeugen. Wenden wir uns nun den Leistungswerten des Kühlers zu.