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Erscheinungsbild & Montage


Befreit man den Kühler aus seinem Plastikgefängnis, so strahlt er förmlich im Licht. Die orangen Lüfterblätter fangen im Lichtschein auch ohne die vier LEDs zu leuchten an. Daran hat sich im Vergleich zum Red Scorpion nichts geändert.  

 

   


Von der Heatpipe-Bodenplatte ausgehend verlaufen die vier einzelnen Heatpipes rechts und links in die Lamellen. Insgesamt 54 Stück, an den Kanten wie ein Blitz geformt, sorgen für die Wärmeabgabe.

 

   


Der Kühler sitzt mittig auf dem Prozessor, der Lüfter wird mittels beiliegender Gummientkoppler einfach zwischen zwei Lamellen aufgesteckt. Dies sorgt für optimalen Halt und dafür, dass keine Vibrationen vom Lüfter auf den Kühler übertragen werden.

Durch die Towerbauweise ist es leider nicht in ausreichendem Maße möglich, zusätzlich zum Prozessor noch die Speicherbänke oder die Spannungswandler zu kühlen, wodurch sich diese im Betrieb etwas mehr aufheizen. Auf eine gute Gehäusebelüftung sollte deshalb nicht verzichtet werden. Vorteil dieses Konzeptes ist allerdings, dass der Kühler im Luftstrom des hinteren Gehäuselüfters bzw. Netzteillüfters (je nach Montageort im Gehäuse) liegt.

 

   


Zur Montage des Kühlers mittels der beiliegenden Halterungen muss das Mainboard nicht ausgebaut werden. Vor dem eigentlichen Einbau des Achilles wird die Sockelhalterung mit dem Boden verschraubt. Einfacher hat man es bei einem AMD-System. Hier muss lediglich die Halteklammer zwischen die Heatpipes gesteckt und der Kühler auf dem Retentionmodul verankert werden. Die Tube Wärmeleitpaste reicht für etwa zwei Montagen. Wichtig ist bei HDT-Kühlern, dass man etwas mehr Paste verwendet, da hier die Zwischenbereiche zwischen den Heatpipes mit Wärmeleitpaste aufgefüllt werden sollten. Optional kann man zum Achilles auch eine Backplate für den Sockel 775/1366 erwerben. Leistungsunterschiede konnten wir zwischen Backplate und Push-Pins nicht ausmachen. Wird der Achilles in einem LAN-PC verwendet, empfiehlt sich allerdings immer eine optionale Backplate, da der Kühler durch die Verschraubung sicherer sitzt, als mit den Plastestiften der Standardhalterung. Leider gestaltete sich diese Sockelhalterung etwas hakelig. Die Schrauben werden lediglich mit den Federn auf die zuvor am Kühler angebrachten Bleche gesteckt. Drückt man nicht ausreichend stark nach unten, sodass die Schraube in das Gewinde der Backplate greift, so schnellt einem die Feder samt Schraube entgegen.