Reviews > Luftkühlung > Kühler > Tuniq Tower 120 Extreme > Erscheinungsbild & Montage

Tuniq Tower 120 Extreme CPU-Kühler - Review

Erscheinungsbild & Montage

Wie die meisten anderen Kühlerhersteller setzt auch das Tuniq-Team auf den "Black is beautiful"-Zug. So wurden alle Kühlerteile, bis auf die Sockelhalterungsbestandteile schwarz vernickelt. Der Lüfterrahmen wurde sogar schwarz gepulvert und ziert auf der Oberseite das Tuniq-Logo.

Die Lamellenstruktur des Kühlers ist deutlich komplexer gestaltet, als bei vergleichbaren Produkten am Markt. Die Ränder der 42 Lamellen sind vorn und hinten in einem groben Wellenmuster gehalten und an den Seiten zu einem Kanal umgefalzt. Diese Kanalstruktur kommt dem innenliegenden Lüfter zugute, denn der Luftstrom wird so gezielt um die Heatpipes gelenkt. Die fünf Heatpipes gehen vom Boden zu den beiden getrennten Lamellenabschnitten.

 

Die beiliegende PCI-Blende beinhaltet ein Drehpoti, mit dem der Lüfter zwischen Low (5,41 V) und High (11,96 V) geregelt werden kann.

Damit man nicht unverhofft auf Probleme beim Einbau stößt, kann auf der Tuniq-Homepage die  Kompatibilitätsliste eingesehen werden. Hier sind derzeit alle kompatiblen Boards der Hersteller MSI, ASUS, Gigabyte, DFI und Foxconn aufgelistet. Zur Montage des Tower 120 Extreme muss das Mainboard ausgebaut werden. Zunächst wird die Backplate für den entsprechenden Sockel vorbereitet. Im Falle unseres Sockel 775-Testsystems wird dafür das "Intel-Set" aus der Verpackung genutzt. Hierzu gehören vier, selbstklebende Pappringe, fünf Gewindestangen, vier normale Muttern und vier Muttern mit Feder. Als erstes werden die Gewindestifte mit den normalen Muttern an der Backplate montiert und die Pappscheiben auf die Muttern geklebt. Nun wird die Backplate auf das Mainboard gesteckt. Nach dem Auftragen der Wärmeleitpaste wird der Kühler auf den Prozessor aufgesetzt und mittels der Muttern mit den Federn über Kreuz angezogen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Lüfter in die korrekte Richtung bläst. Sollten RAM-Heatsinks oder Mainboardkühlkörper zu hoch sein, kann der Lüfter durch lösen der vier Schrauben an der Kühleroberseite herausgenommen werden. Mittels der weißen, selbstklebenden Kunstoffscheiben kann der Lüfter max. 6 mm höher genommen werden. Bei Verwendung auf AMD-Boards muss zunächst das Retentionmodul entfernt und je nach Sockel noch zwei Montageplatten am Kühler befestigt werden. Die restliche Einbauprozedur ist jedoch gleich. Nach dem Mainboardeinbau platziert man auch die PCI-Blende im Gehäuse und verbindet die Buchse mit dem Mainboard oder einem optionalen 12 V-Molex-auf-3-Pin-Adapter und den Stecker mit dem Lüfter des Kühlers.