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Thermaltake SpinQ VT (CLP0554) CPU-Kühler - Review

Erscheinungsbild & Montage

Der Kühler erinnert mit seiner Wellenstruktur der kreisrunden Lamellen etwas an eine Schneckenwelle. Mit dem eingelassenen, transparenten Kühler fügt sich das Gesamtbild in den aktuellen Vernickelungstrend ein. Lediglich der schwarze Einbaurahmen des Lüfters hebt sich etwas ab. Erst mit eingeschaltetem Lüfter entfaltet sich der stimmige Gesamteindruck, denn hier wird der Lüfter mit LED-Beleuchtung in ein angenehmes Rot getaucht. 

 

Der SpinQ VT kann insgesamt auf 50 Lamellen zurückgreifen, um die anfallende Wärme an die Umgebungsluft abgeben zu können. Leider sind die Lamellen etwas schmal geraten und bieten so relativ wenig Oberfläche, wodurch die Gesamtfläche mit vergleichbaren Kühlern etwas ins Hintertreffen gerät.

 


Die drei verbauten Heatpipes gehen von der Bodenplatte rechts und links, gleich einem Sechseck in die Lamellen über. Der verbaute Lüfter saugt im Betrieb kühle Luft von oben und unten an und drückt diese durch die Lamellen nach außen.

   

Wie man es von Thermaltake gewohnt ist, gestaltet sich die Montage äußerst einfach. So muss nicht einmal das Mainboard ausgebaut werden, denn der Kühler setzt auf Intels Push-Pins bzw. AMDs Halteklammer-Prinzip. Doch bevor man beginnen kann, muss der Schaumstoffblock, welcher sich zwischen Bodenplatte und Lüfter befindet entfernt werden. Wird der Kühler auf einem Intel-Sockel verbaut, müssen zunächst die dem Sockel entsprechenden Montagestege mit den Push-Pins am Kühlerboden festgeschraubt werden. Anschließend gibt man etwas Wärmeleitpaste auf die CPU und richtet den Kühler über den Sockellöchern des Mainboards aus. Danach drückt man die Push-Pins nach unten und steckt den Lüfteranschluss auf den CPU-FAN-Header des Mainboards oder einem entsprechendem 12 V-3-Pin-Molex-Anschlussadapter. Bei der Montage auf einem AMD-Sockel wird lediglich die Montageklammer durch die Lamellen geschoben und diesen nach dem Auftragen der Wärmeleitpaste auf dem Retentionmodul fest eingehakt.