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Thermaltake ISGC 300 und ISGC 400 CPU-Kühler - Review

Erscheinungsbild & Montage


Thermaltake setzt bei der farblichen Gestaltung auf einen schwarzer Lüfterrahmen mit weißen Lüfterblättern, Kupferheatpipes und Aluminiumlamellen. Durch die ins weiß gehende Lamellenfarbe fügt sich der Lüfter durch die weiße Rotorfarbe sehr gut ins Gesamtbild ein.

ISGC-300

   


Im ISGC-300 befinden sich vier Heatpipes in konventioneller Bauweise mit Bodenplatte. Diese verlaufen dann rechts und links in die 33 Lamellen.  

 

 


Der Kühler sitzt mittig auf dem Prozessor, der im Lieferumfang befindliche 120 mm-Lüfter wird mittels Halteklammern einfach an den Lamellen festgehakt. Beim ISGC-300 besteht zudem die Möglichkeit, mit optionalen Halteklammern einen weiteren 120 mm-Lüfter zu montieren.

Da der 120 mm-Lüfter über und unter dem Lamellenblock herausragt, wird beim ISGC-300 ein Luftstrom, je nach Einbauausrichtung, auf die Spannungswandler ermöglicht. Dadurch heizen sich diese im Betrieb nicht ganz so weit auf, wie es für Towerkühler üblich ist. 

ISGC-400

 


Im ISGC-400 befinden sich sechs Heatpipes in konventioneller Bauweise mit Bodenplatte und Kühlkörper. Diese verlaufen dann allerdings direkt in die 39 Lamellen.  

 

 


Der Kühler sitzt mittig auf dem Prozessor, der im Lieferumfang befindliche 120 mm-Lüfter wird mittels Halteklammern einfach an den Lamellen festgehakt. Leider saß der Lüfter nicht zu 100 % fest, wodurch er sich leicht hin und her schieben lies. Durch leichtes Biegen der Halteklammern war dem aber schnell abzuhelfen.

Da der 120 mm-Lüfter den Luftstrom direkt auf die CPU lenkt, wird beim ISGC-400 der Luftstrom, je nach Einbauausrichtung, direkt auf Spannungswandler und RAM ermöglicht. Dadurch heizen sich diese im Betrieb nicht ganz so weit auf.

Eine ausreichende Gehäusebelüftung sollte dennoch für beide Prozessorkühler gewährleistet werden.

 

   


Beide Kühler setzen auf eine Verschraubung auf der Rückseite der Hauptplatine. Deshalb muss das Mainboard zur Montage ausgebaut werden. Zu Beginn werden die entsprechenden Sockelfüße an den Kühlerboden geschraubt und Wärmeleitpaste auf die CPU aufgetragen. Danach setzt man den Kühler auf den Prozessor und achtet dabei darauf, dass die Sockelfüße durch die Hauptplatine hindurchgehen. Abschließend legt man je Fuß eine Plastikunterlegscheibe auf und zieht mit den beiliegenden Muttern den Kühler über Kreuz fest. Dazu empfiehlt sich ein etwa 5 mm breiter Schlitzschraubendreher. Beim ISGC-300 sollte die Ausrichtung vornehmlich so gewählt werden, dass der Luftstrom den Lüfters zum Hecklüfter hin geführt wird. Entsprechend dazu beim ISGC-400 in der Art, dass der Luftstrom nach rechts und links zu den Spannungswandlern und dem Arbeitsspeicher hin gelenkt wird.