Fazit


Optisch kann der Thermaltake eindeutig überzeugen und wird in so manchem Gehäuse mit Seitenfenster dank der beleuchteten Lüfter und seiner einwandfreien Verarbeitung für einen schönen Anblick sorgen. Bei Kühlleistung und Geräuschentwicklung jedoch findet sich der Kühler eher im Mittelfeld wieder. Zu eng ist der Abstand der Lamellen - die Lüfter treffen auf zu hohen Widerstand und können die entstehende Abwärme kaum durch die Finnen pressen. Geringfügig ausgedünnte Lamellenkränze würden dem Thermaltake DuOrb zu einer deutlich ausgewogeneren Kühlleistung verhelfen und gerade auch mit schneller rotierenden Lüftern (7V und 12V) die Leistung möglicherweise verbessern.

Im Gegensatz zum  DuOrb für Grafikkarten ist der  Thermaltake DuOrb für CPUs in Deutschland weniger oft in den Shops vertreten. Ab etwa 55,- Euro kann der Kühler beispielsweise bei Conrad Electronics erworben werden - definitiv kein Kassenschlager. Aufgrund der durchwachsenen Leistung und dem zu dafür zu hohen Preis können wir Thermaltake an dieser Stelle leider keinen Award verleihen. Steht die Optik im Vordergrund, darf diese als Kaufentscheidung zählen. Die Kühlleistung ist für alle nicht übertakteten CPUs am Markt ausreichend.


Abschließend geht der Dank an  Thermaltake für die schnelle und freundliche Bereitstellung unseres Testmusters.




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