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Erscheinungsbild & Montage


Optisch ist der Kühler ohne Frage ein ansehnliches Stück Technik. Die Doppellüfter-Konzeption, feine und sauber verhakte Aluminium- und Kupferlamellen, die geschwungenen Heatpipes, die milchig-transparenten Lüfterblätter, das ummantelte Kabel. Das Gesamtbild ist insgesamt äußerst stimmig, die Verarbeitung absolut hochwertig.



Unter beiden Lüftern findet sich jeweils ein Kern aus Aluminiumfinnen, durch die auf jeder Seite eine der Heatpipes verläuft. Jeweils zwei weitere Heatpipes durchbrechen die Kupferfinnen, die um den Aluminiumkern herum angeordnet sind.



Die Kupferbodenplatte mit den eingelassenen Heatpipes ist nicht mittig sondern leicht zu einer Seite versetzt zwischen den beiden Kühlkreisen platziert. Somit bleibt bei Standardmontagerichtung der notwendige Abstand zur Rückseite des Gehäuses gewahrt, wenn auch nur knapp. In unserem Testgehäuse von Lian Li kollidiert der Kühler nur um Haaresbreite nicht mit dem rückseitig verbauten Gehäuselüfter.




Ein weiterer Vorzug dieses Kühlers liegt in der gleichzeitigen Kühlung der Mainboard-Komponenten einerseits sowie der Speichermodule andererseits, das Layout der meisten am Markt befindlichen Mainboards zugrunde gelegt. Ein Lüfter ragt somit über die Spannungswandler, der andere über die Speicherslots hinweg. Bietet diese Konzeption kühlungsbezogene Vorteile, ergeben sich jedoch ebenfalls Nachteile: Speichermodule mit ausladenenden Kühlkörpern können nicht verwendet werden - sie würden mit dem Kühler kollidieren. Ebenso hochreichende Aufbauten von Passivkühlern auf dem Mainboard könnten auf Seite der Spannungswandler ebenfalls zu Kompatibilitätsproblemen führen. Zudem ist es bei jedem Wechsel der Speichermodule auch notwendig, den Kühler zu entfernen.


 


Zur ersten Montage des Kühlers muss das Mainboard komplett ausgebaut werden. Eine eigene Backplate findet Verwendung. Ist diese einmal montiert, kann der Kühler selbst mit zwei Rändelschrauben befestigt schnell auch wieder entfernt werden, was dann doch das Wechseln von Speichermodulen dann doch relativ problemlos ermöglicht. Für Vielbastler am PC dennoch nicht empfehlenswert.



Die Montage an sich verläuft einfach, die Anleitung mit den Einbauhinweisen ist auch für den Laien ausreichend bebildert und somit verständlich. In Aktion bietet der Thermaltake DuOrb ein buntes Bild. Wer daran gefallen findet - einen Eindruck vermittelt das obige Bild. Wenden wir uns nun den Leistungswerten des Kühlers zu.