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Autor: Yves Grünwald

Letztes Update: 31.05.2010

Thermalright Venomous X - Review

Die bisherigen Temperaturen waren nicht gerade ideal - nass, kalt und ungemütlich. Doch auch bei diesen Klimabedingungen sollte man die PC-Kühlung nicht aus den Augen verlieren. Der Hersteller Thermalright bietet seit längerer Zeit den Ultra-120 in verschiedenen Ausführungen an, welcher durchaus überzeugen konnte. Doch nun war es Zeit für etwas Neues: Der Venomous X ist da. Auf den ersten Blick wird man schnell deutliche Parallelen zum Ultra-120 Extreme erkennen können, dass es sich dabei aber nicht um ein simples Update handelt, zeigt unsere Review.    

 

 

Lieferumfang & Technische Daten

Der Lieferumfang beinhaltet wie gewohnt alle notwendigen Kleinteile. Vor dem Kauf sollte man jedoch die richtige Sockel-Version auswählen.

Lieferumfang

  • Thermalright Venomous X "Multiplatform"
  • Montagematerial für die Sockel AM2/AM2(+)/AM3 und 775/1156/1366; nicht vormontiert
  • Themalright-Aufkleber
  • Montageanleitungen für AMD- oder Intel-Systeme in Englisch
  • Zubehörteileliste
  • Link: Produktseite
  • Link: Preisvergleich

 

 


Technische Daten

  • Masse: 755 g (ohne Lüfter)
  • Höhe: 160 mm
  • Breite: 127 mm
  • Tiefe: 63 mm (ohne Lüfter)
  • sechs 6 mm-Heatpipes
  • vernickelter Kupferboden

 

 

Bilder und Montage

Man muss schon genau hinsehen, wenn man deutliche Unterschiede zum Vorgängermodell erkennen möchte. So besitzt der Venomous X eine andere Heatpipeanordnung innehalb der Lamellenflächen. Zusätzlich können nun zwei Lüfter montiert werden. Der wohl größte Unterschied ist jedoch der Wegfall der Lamellenausschnitte im Zentrum, dafür wurden die Lamellenseiten zackig eingekerbt. Der bekannte, konvexe Kühlerboden blieb dagegen erhalten. 

 

Die Montage ist wunderbar einfach. Aufgrund der Backplateverwendung muss zuvor jedoch das Mainboard ausgebaut werden. Die besagte Backplate enthält eine praktische Sockelverstellmethode, wodurch der Materialumfang an Zubehörteilen deutlich niedriger ausfällt, als man es normalerweise bei anderen Kühlern vorfindet. Eine ausführliche Einbauanleitung in Wort und Bild findet man direkt auf der  Hersteller-Homepage. Etwas Erleichterung erhält man zudem, wenn man die Lüfterhalteklammern bereits vor der Kühlerbefestigung auf dem Mainboard am Kühler einhakt. So werden Kratzer auf der vernickelten und polierten Oberfläche vermieden und Zeit bei der späteren Lüftermontage gespart.