Reviews > Luftkühlung > Kühler > Spire TherMax Eclipse II > Spire TherMax Eclipse II CPU-Luftkühler - Review
Autor: Yves Grünwald und Peter Bey

Letztes Update: 31.05.2010

Spire TherMax Eclipse CPU-Luftkühler - Review

 

Von Spire bekamen wir in der Redaktion bislang Produkte für den "Normalverbraucher" zu sehen, welche Ihren Job gut aber auch ohne nenneswertes Aufsehen erledigten. Der heute hier vorgestelle CPU-Luftkühler, der auf den Namen TherMax Eclipse hört, scheint ein wenig deutlicher auftreten zu wollen. Hoffen wir, dass es lediglich die Kühlleistung und nicht den dabei realisierten Geräuschpegel betrifft.

Lieferumfang & Technische Daten

Der Lieferumfang des derzeit leistungsstärksten Sprosses der Spire-Kühlerserie muss sich nicht verstecken: Kompatibel zu allen aktuellen CPU-Sockeln und serienmäßig mit zwei Lüftern ausgestattet  mangelt es nicht an möglichem Durchzug und auch an hochwertige Wärmeleitpaste wurde gedacht - es kommt die hauseigene BlueFrost-Paste mit zum Käufer.


Lieferumfang

  • TherMax Eclipse CPU-Kühler (SP984B1-V1)
  • Montagematerial für die Sockel AM2/AM3/939/940/775/1156 & 1366; nicht vormontiert
  • BlueFrost - SP802, Blaue Wärmeleitpaste
  • 2x 120mm BlackStar Lüfter mit neun Lüfterblättern
  • Entkopplungsstifte für beide Lüfter
  • Molex-Adapter für den Anschluss der Lüfter am PC-Netzteil
  • bebilderte Montageanleitungen für AMD- und Intel-Systeme in Englisch
  • Link: Produktseite
  • Link: Preisvergleich

   

   

 


Technische Daten

  • Masse: 822g (inkl. beider Lüfter)
  • Höhe: 152 mm
  • Breite: 131 mm
  • Tiefe: 70 mm
  • 47 gestanzte Lamellen, profilierte Oberfläche, Abstand ca. 2 mm
  • Heatpipes: fünf Stück, je 8 mm Durchmesser
  • HDT (heatpipe-direct-touch) Prinzip
  • 5 Jahre Garantie

 

 

Spire TherMax Eclipse CPU-Luftkühler - Bilder und Montage

 

Der Kühler liefert ein stattliches Erscheinungsbild: 8mm-starke und vernickelte Heatpipes lassen Leistung erahnen, eher eine Besonderheit ist jedoch die geriffelte Oberfläche der Lamellen: Eine einfache, aber möglicherweise sinnvolle Möglichkeit, die Kühlleistung durch Steigerung der Oberfläche zu erreichen.

   

   

   

Die Monage des Kühlers geht unkompliziert von der Hand, wie so oft bei Multi-Sockel-Kühlern aber muss das Mainboard für die Montage ausgebaut werden. Dank einer Backplate wird der gewichtige Kühler nach der Montage besser gestützt und ein verbogenes Board kann ausgeschlossen werden. Dennoch sollte, wie immer bei derartig großen Kühler, dieser im Falle eines Transports - z.B. zur nächsten LAN-Party - abmontiert werden. Für Neulinge in diesem Bereich bietet auch eine deutschsprachige Anleitung Unterstützung. Einziger Wermutstropfen: Die Rändelschrauben zur Befestigung sind nur mit einem gewöhnlichen Schlitzschraubendreher aufschraubbar. Hier sollte in zukünftigen Versionen der Kreuzschlitzstandard Einzug halten.