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Erscheinungsbild & Montage


Äußerlich betrachtet ist der Kühler im Vergleich zu den vielen Tower-Kontrahenten eher klein, man könnte ihn fast als niedlich bezeichnen. Die Bauhöhe wurde bewusst niedrig gehalten. Dominiert wird der BlueStar 1000 von Aluminiumfinnen und den vier Heatpipes. Lediglich die Blende an der Oberseite zur Montage des Lüfters ist samt diesem, von den blauen Schaufeln abgesehen, in schwarz gehalten.



In die Bodenplatte wurden die vier Heatpipes eingearbeitet und diese plangefräst. Direkt daran schließen sich die Aluminiumlamellen an. Diese Technik ist bereits von einigen anderen Herstellern bekannt und wird allgemein als HDT-Prinzip bezeichnet. HDT steht für Heatpipe-Direct-Touch. Zu guter Letzt sitzen an den vier Ecken der Bodenplatte die zur Montage benötigten Schrauben und Federn.



Die Bodenplatte mit den eingelassenen Heatpipes ist mittig platziert. Der Kühler sitzt somit inklusive des verbauten Lüfters zentral auf dem Prozessor.



Durch die Bauweise ist es möglich, zusätzlich zum Prozessor noch die Speicherbänke und die Spannungswandler zu kühlen, da diese im Luftstrom des Kühlers liegen. Auf eine gute Gehäusebelüftung sollte dennoch nicht verzichtet werden. Zur Montage des Kühlers muss das Mainboard ausgebaut werden. Durch die Verschraubung mit der Backplate ist eine einfache Montage wie beim Intel-/AMD-Boxed-Kühler nicht möglich, da bei jeder Demontage/Montage die Platine ausgebaut werden muss. Für Vielbastler am PC also ein Problem. Die Montage geht ansonsten leicht von der Hand. Mit einem passenden Schraubendreher wird der Kühler abschließend mit der beiliegenden Backplate verschraubt.