Erscheinungsbild & Montage


Wie schon angesprochen fällt der Kühler besonders durch seine flache Bauweise auf. Insgesamt wirkt der Kühler sehr elegant. Der vernickelten und hochglänzenden Bodenplatte entspringen drei Heatpipes, welche aufgrund des Aufbaus effektiv wie sechs Heatpipe arbeiten. Sie führen zu insgesamt 53 Aluminium-Lamellen, welche mit einem Abstand von zwei Millimetern auf die Heatpipes aufgelötet wurden.



Zusätzlich befindet sich unter den Lamellen ein Kühlblock aus Aluminium, welcher für zusätzliche Kühlung sorgt. Gleichzeitig dient dieser Block auch als Aufnahme für die jeweilige Halterung. Gewohnte Qualität erfährt der User bei der Verarbeitung des Kühlers. Es gibt keinerlei scharfe Kanten oder Grate, nicht einmal an den Kühllamellen kann sich der Bastelfreund schneiden. Zudem sind die Heatpipes sauber gebogen.




Der Shuriken wurde als Top-Flow Kühler konzipiert, das bedeutet das der Lüfter von oben auf den Kühler bläst. Somit werden auch die umliegenden Komponenten gekühlt, ein nicht zu verachtender Aspekt für PCs, bei denen nur wenige Lüfter eingesetzt werden um die Gesamtlautstärke möglichst gering zu halten. Der verbaute Lüfter stammt von Scythe selbst, genauer gesagt aus der  Kaze Jyu Slim Serie.



Die Ausmaße sind mit 100x100x12mm recht exotisch, jedoch besonders für den Shuriken nicht unpassend. Lüfter mit 120mm Maß wären aufgrund der Halterung zu groß, bei 92mm Lüftern würde unnötig Raum für bessere Kühlergebnisse verschenkt werden. Der Regelbereich fällt mit 650-2200rpm sehr groß aus, von unhörbar bis unüberhörbar ist hier alles möglich. Ob die 2200 Umdrehungen pro Minute jedoch auch wirklich benötigt werden, erläutern wir später im Praxistest.