Fazit


Der Scythe Orochi konnte uns durchaus überzeugen, fast möchte man sagen überwältigen - vor allem größentechnisch betrachtet. Unser Testsystem hat sich auf alle Fälle als nicht tauglich erwiesen, weswegen wir mangels fairer Vergleichsgrößen von einer im Grunde fälligen Awardvergabe für ein gelungenes Produkt absehen müssen. Auch sowas passiert nicht alle Tage. Eine Leistungseinschätzung der Redaktion möchten wir dem Leser jedoch keineswegs vorenthalten: Besitzt der User ein durchdachtes Belüftungskonzept für sein Gehäuse, so wäre sogar eine passive Kühlung der CPU denkbar, solange es sich um nicht mehr als einen kleinen Quad-Core handelt. Freunden des Übertaktens raten wir dann doch zu einer aktiven Belüftung des Orochi. Leistungstechnisch spricht also nichts gegen den Kühlerboliden, ganz im Gegenteil.
Schwächen konnten wir nur im Bereich der Kompatibilität und der etwas umständlichen Montage auf einen Sockel T- / 775-System finden. Scythe liefert hier, mit einem Preis von knapp unter 48 Euro, ein hochwertiges Produkt. Vor dem Kauf sollte jedoch unbedingt geklärt werden, ob dieses Kühlkraftwerk auch ins Gehäuse passt - zur Höhe dürfen hier durchaus noch 2 cm addiert werden, damit dem Lüfter Raum zum Ansaugen von Frischluft bleibt. Ist das Seitenteil an dieser Stelle mit einem luftdurchlässigen Gitter ausgestattet, erübrigt sich dieser Abstand natürlich - und die RAM-Module nicht zu hoch sind.


Abschließend geht der Dank an Scythe für die schnelle und freundliche Bereitstellung unseres Testmusters, der Orochi kann beispielsweise bei  Alternate bezogen werden.




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