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Erscheinungsbild & Montage


Scythe gibt sich wieder einmal in der farblichen Gestaltung seines Kühlers eher konservativ: Schwarzer Lüfter, Kupferheatpipes und Aluminiumlamellen. Man verzichtet bewusst auf verspielte LEDs und Verzierungen, was sich natürlich in einem günstigeren Preis niederschlägt.

 

   


Am Boden befinden sich sechs Heatpipes in konventioneller Bauweise mit Bodenplatte. Direkt darüber wurde ein Kühlkörper platziert, der bei entsprechender Einbaurichtung des Kühlers einen Luftstrom auf die Spannungswandler lenken und dabei gleichzeitig zur Kühlung der Bodenplatte beitragen soll. Insgesamt 47 Lamellen sorgen für die Wärmeabgabe.

 

 


Der Kühler sitzt mittig auf dem Prozessor, der im Lieferumfang befindliche 92 mm-Lüfter wird mittels Halteklammern einfach an den Lamellen festgehakt. Dies sorgt zwar für optimalen Halt aber auch für die Übertragung von Vibrationen  auf den Kühler.

Durch die schräge Bauweise ist es nicht möglich, zusätzlich zum Prozessor noch die Speicherbänke zu kühlen, wodurch sich diese im Betrieb etwas mehr aufheizen. Dabei wird ein Teil des Luftstroms durch den Kühler auf der Bodenplatte direkt auf die Spannungswandler gerichtet. Auf eine gute Gehäusebelüftung sollte dennoch nicht verzichtet werden.  

 

 


Um im Vorfeld die Kompatibilität zur Hauptplatine bzw. zum Prozessor sicherzustellen, sollte man die  Kompatibilitätsliste von Scythe aufsuchen. Zur Montage muss zu Beginn die entsprechende Halterung in die Bodenplatte gesteckt werden. Die Montage des Lüfters sollte nach der des Kühlers erfolgen, damit man genug Freiraum zum Herunterdrücken der Push-Pins hat. Die kombinierte Halterung für die Sockel 1366 und 775 ist etwas tückisch. Bei der Montage rutschten die Push-Pins in ihrer Führung hin und her, was man mit einem etwas größeren Haushaltsgummi aber ohne Probleme unterbinden kann.