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Erscheinungsbild & Montage


Scythe gibt sich in der farblichen Gestaltung seines Kühler wie immer eher konservativ: Schwarzer Lüfter, Kupferheatpipes und Aluminiumlamellen. Man verzichtet bewusst auf verspielte LEDs und Nickelüberzüge, was sich natürlich in einem günstigeren Preis niederschlägt. Punkten kann der Kama Angle aber durch sein ausgefallenes Design.

 

   


Am Boden befinden sich vier Heatpipes in konventioneller Bauweise mit Bodenplatte. Diese gehen direkt in die 59 winkelförmigen Lamellen. 

 

 


Der Kühler sitzt mittig auf dem Prozessor, der im Lieferumfang befindliche 120 mm-Lüfter wird mittels Halteklammern einfach an den Lamellen festgehakt. Je nach Bedarf kann dieser an den Lamellenaußenflächen oder als Diagonale montiert werden.

Durch die eigentümliche Bauweise ist es möglich, zusätzlich zum Prozessor noch die Spannungswandler zu kühlen, wodurch sich diese im Betrieb etwas weniger aufheizen. Auf eine gute Gehäusebelüftung sollte dennoch nicht verzichtet werden. Vorteil dieses Konzeptes ist, dass der Kühler im Luftstrom des hinteren Gehäuselüfters und des Netzteillüfters (je nach Montageart im Gehäuse) liegt.

 

 


Um im Vorfeld die Kompatibilität zur Hauptplatine bzw. zum Prozessor sicherzustellen, sollte man die  Kompatibilitätsliste von Scythe aufsuchen. Zur Montage muss zu Beginn die entsprechende Halterung mit dem Kühler verschraubt werden. Das Mainboard muss nicht ausgebaut werden. Durch die Verwendung der originalen Retentionmodule ist zudem ein rascher Ein- und Ausbau gegeben. Bei unserem Sockel 775-Testsystem geschieht die Montage mittels Push-Pins. Damit der Kühler im Wirkungsbereich des Netzteillüfters und des Hecklüfters liegt, sollte man den Kühler mit den Lamellen nach links oben ausrichten.